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Gegen Haarausfall – die AC-Therapie

Für Haarausfall sind sehr häufig Verspannungen der oberen Schädelmuskulatur die Hauptursachen

Dieser Haarausfall kann innerhalb von wenigen Wochen gestoppt werden

Eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall ist die starke Anspannung der oberen Schädelmuskulatur und der Kopfhaut bei Stress oder Konzentration.
Die hauchfeinsten Blutgefäße, die direkt unter der Kopfhaut verlaufen, werden dadurch extrem stark zusammengepresst.Das verursacht in den betroffenen Arealen der Kopfhaut starke Durchblutungsstörungen. Die Haarwurzeln verhornen mit dem Hormon DHT. Die Haarfollikel schrumpfen. Das Haar fällt aus.In Extremfällen kann diese Verspannung der oberen Schädelmuskulatur und der Kopfhaut als ,Spannen, Brennen oder Kribbeln‘ wahrgenommen werden.
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Dieser häufig vorliegende Spannungshaarausfall, Alopecia Contentionalis, kann vom Facharzt mit einer EMG-Messung festgestellt werden.Eine wirksame Behandlung muss gezielt die Ursache beheben. Die verspannte Schädelmuskulatur muß wieder sicher und nachhaltig entspannt werden.Hat sich die Durchblutung wieder normalisiert, kann diese Form von androgenetischem Haarausfall schon innerhalb von wenigen Wochen gestoppt werden. Das Haar kann wieder wachsen.

Das Spannen, Brennen, Kribbeln der Kopfhaut (Trichodynie, Haarschmerz) ist in über 90 % der Fälle nach wenigen Tagen verschwunden.

Typische Anzeichen von Spannungshaarausfall und Trichodynie

  • Der Haarausfall tritt insbesondere in Phasen von Stress und hoher Beanspruchung auf
  • Das Kopfhaar fällt nicht generalisiert aus, sondern nur in den schlechter durchbluteten Bereichen
  • Es entstehen zunächst eine höhere Stirn, ,Geheimratsecken‘; im Bereich des Hinterkopfes eine Lichtung
  • Der Haarausfall erstreckt sich, spannungsbedingt, nur auf den oberen Bereich des Schädels
  • Das schlechter durchblutete Haar fühlt sich oft ,strohig‘ an, es läßt sich nicht mehr so gut kämmen
  • Eventuell noch nachwachsendes Haar ist häufig dünner, es wächst nur noch kürzer, es fällt merklich früher wieder aus
  • Die Verspannung der Schädelmuskulatur zeigt sich in einer verstärkten Faltenbildung auf der Stirn
  • In Extremfällen der Verspannung kann ein ,Spannen, Brennen oder Kribbeln‘ der Kopfhaut gespürt werden (Trichodynie)

Ursachenkette des Haarausfalls: Diagnostik beim Facharzt AC-Therapie, Wirkung Studien

Die Ursachen der lokalen Durchblutungsstörungen der Kopfhaut und der Haarwurzeln, die biologische Wirkungskette
die AC-Therapie gegen Haarausfall und die Therapie-Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.

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Die Haar-Matrixzellen bilden den zentralen Haarbaustoff Keratin. Sie reagieren extrem empfindlich auf Blut- und Sauerstoffmangel. Die Zellen unserer Haarwurzeln, die das Keratin, den Baustoff des Haares, produzieren, sind die Haar-Matrixzellen. Sie bilden jeden Tag etwa 35 m Kopfhaar. Dafür teilen sie sich etwa 8 mal häufiger als normale Hautzellen.

  • Diese hoch spezialisierten Zellen sind extrem abhängig von einer laufenden und ausreichenden Versorgung mit Blut und Sauerstoff
  • Unter Stress oder bei starker Konzentration kann diese Versorgung über eine längere Zeit stark beeinträchtigt werden
  • Betroffen sind dabei bevorzugt die Haarwurzeln, die in den verspannten Bereichen der Kopfhaut liegen (Stirn, Scheitel, Hinterkopf)
  • Diese Haarwurzeln verhornen mit dem Hormon DHT
  • Die Haarfollikel schrumpfen
  • Das Haar fällt aus

Die Abläufe im Einzelnen

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1. Haarausfall-Ursache: Streß verspannt die obere Schädelmuskulatur und die Kopfhaut

Stress ist als eine der Hauptursachen für Haarausfall bekannt. Unter Stress und bei hoher Konzentration wird sehr häufig die obere Schädelmuskulatur stark angespannt.

  • Die mit der Muskulatur vernetzte Kopfhaut wird straffer über den Schädel gespannt
  • Sichtbar wird das häufig über eine Faltenbildung (quere Stirnfalten, Zornesfalte) auf der Stirn
  • Etwa 23 % der Betroffenen empfinden ein Spannen, Brennen, Kribbeln‘ der verspannten Kopfhaut
  • In extremen Fällen tritt die Stirnarterie (Zornesader) hervor

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2. Haarausfall-Ursache: Die Blutgefäße unter der Kopfhaut werden zusammengepresst

Die Arterien und die feinsten Arteriolen, die direkt unter der Kopfhaut verlaufen und die Haarwurzeln mit Blut und Sauerstoff versorgen, werden stark zusammengepresst.

  • Der Querschnitt der Gefäße verringert sich
  • Das empfindliche Versorgungs- und Entsorgungs-System der Kopfhaut wird durch die Verspannungen der Muskulatur massiv beeinträchtigt

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3. Haarausfall-Ursache: Die feinsten Blutgefäße der Kopfhaut werden schlechter durchblutet

Die Versorgung der Kopfhaut und der Haarwurzeln findet über ein feines System von Arterien und hauchdünnen Arteriolen statt, die sich über das gesamte Schädeldach verzweigen. Der Blutabfluss verläuft über feinste Venulen und Venen. Diese feinsten Blutgefäße sind von einer Verspannung der oberen Schädelmuskulatur betroffen.

  • Bei einer Kompression dieses Gefäßsystems können die Haarwurzeln nicht mehr genügend lebenswichtiges Blut und Sauerstoff erhalten
  • Der Abtransport der Stoffwechselprodukte ist behindert

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4. Haarausfall-Ursache: Es entstehen massive Durchblutungsstörungen der Haarwurzeln

Die Blut- und die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln fallen unter eine biologisch kritische Schwelle. Der Stoffwechsel der Haar-Matrixzellen kann nicht mehr richtig funktionieren.

  • Die Kompression der feinen Gefäße kann die lokale Durchblutung der oberen Kopfhaut um bis zu 60 % verschlechtern
  • Die überlebenswichtige Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln kann um bis zu 50 % geringer werden
  • Stoffwechselprodukte können sich in den Zellen anlagern

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5. Haarausfall-Ursache: Die Haarwurzeln verhornen mit dem Hormon DHT. Die Haarfollikel schrumpfen. Das Haar fällt aus

Bei ausreichender Blut- und Sauerstoff-Versorgung ist das Hormon DHT (DiHydroTestosteron) wachstumsfördernd für das Haar. Bei Blut- und Sauerstoff-Mangel kann DHT biologisch nicht mehr richtig verstoffwechselt werden. Es sammelt sich zusehends in den Haarwurzeln an.

  • Die Haarwurzeln verhornen mit dem androgenen Hormon DHT
  • Das betrifft nur die betroffenen, verspannten Areale
  • Dort schrumpfen die Haarwurzeln
  • Das Haar fällt aus
  • Häufig wird deshalb auch von androgenetischem Haarausfall gesprochen
  • Wären die Gene die einzige Ursache, müsste das Haar überall gleichmäßig ausfallen

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6. Haarausfall-Ursache: So entsteht Spannungshaarausfall, Alopecia Contentionalis bei Männern und bei Frauen

Dieser Typus von Haarausfall wird wissenschaftlich Spannungshaarausfall, Alopecia Contentionalis, genannt. Er tritt bei Männern und bei Frauen auf.

  • Betroffen sind zunächst nur die Regionen mit der stärksten Anspannung der Muskulatur
  • Dort wirken sich die Durchblutungs-Störungen am sichtbarsten aus
  • Spannungshaarausfall beginnt deshalb meist nur im Scheitel- Bereich und im Bereich der Tonsur
  • Er erstreckt sich nur über das Schädeldach, das schlechter mit Blut und Sauerstoff versorgt ist
  • Die Haare in den ausreichend durchbluteten Kopfhaut-Bereichen können weiterhin normal wachsen

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7. Haarausfall-Ursache: Begleiterscheinungen der muskulären Verspannungen Trichodynie, Haarschmerz

Bei sehr starker Verspannung kann diese teils als ,Spannen, Brennen oder Kribbeln‘ der Kopfhaut empfunden werden. Das wird als Trichodynie, Haarschmerz oder Kopfhautschmerzen bezeichnet.
Überproportional häufig betroffen von Spannungshaarausfall und Trichodynie sind Menschen, die auch

  • unter Spannungskopfschmerz leiden
  • stressbedingt mit den Zähnen knirschen (Bruxismus)
  • unter Ohrgeräuschen leiden (Tinnitus)
  • häufig Nacken-Verspannungen haben
  • AC-Therapie gegen Haarausfall Diagnostik, Beratung und Behandlung beim Facharzt

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8. Haarausfall: Diagnostik, Beratung und Behandlung beim Facharzt

Sind Stress (beruflich, privat), hohe Konzentration (zum Beispiel bei häufiger Bildschirmarbeit) und eine angespannte obere Schädel-Muskulatur die Ursache des Haarausfalls, muss die Behandlung durch eine sichere und nachhaltige Entspannung der verspannten Muskulatur erfolgen.

  • Die Blutwerte und die Hormonwerte liegen bei der Diagnose Spannungshaarausfall praktisch immer im Normalbereich
  • Oberflächliche Kopfhautuntersuchungen zeigen keinen Befund
  • Auf die Kopfhaut aufgetragene Shampoos oder Lotionen
  • oder eine Reduktion des DHT-Wertes durch Hormontabletten
  • können keine Entspannung der verspannten Schädel-Muskulatur
  • und keine Normalisierung der subkutanen Durchblutung
  • und der Sauerstoffversorgung der Haar-Matrixzellen bewirken
  • AC-Therapie gegen Spannungshaarausfall, Medikamentöse Behandlung mit Botulinum

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9. Die EMG-Messung zur aussagefähigen Diagnostik beim Haarausfall

Der Facharzt kann die Verspannung der Muskulatur mit einem EMG-System (ElektroMyoGraphie) messen.
Dazu werden Klebe-Elektroden auf der Haut direkt über der angespannten Muskulatur angebracht

  • EMG ist eine Standardmethode zur Diagnostik von Haarausfall
  • Mit einer EMG-Messung kann die Diagnose Spannungs-Haarausfall zuverlässig ein- oder auch ausgegrenzt werden

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10. Die gezielte medikamentöse Behandlung von Spannungshaarausfall

Die einfachste und am schnellsten wirksame Form der Behandlung ist die Anwendung eines rein lokal angewandten, direkt wirksamen Muskelrelaxans. Dieses Mittel wirkt gezielt, sicher und nachhaltig auf die verspannte Muskulatur.

  • Die angespannten Muskeln werden innerhalb von wenigen Tagen wieder entspannt
  • Die Durchblutung und die Sauerstoff-Versorgung der Haarwurzeln können sich schnell wieder normalisieren
  • Der Haarausfall kann innerhalb von wenigen Wochen gestoppt werden
  • Das bereits ausgefallene Haar kann wieder nachwachsen
  • Der oft mit der Muskelanspannung verbundene Haarschmerz (Trichodynie) ist meist innerhalb von wenigen Tagen behoben

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11. Ergebnisse einer klinischen Untersuchung zur AC-Therapie beim Haarausfall

Diese lokal angewandten, muskelentspannenden Präparate werden seit vielen Jahren in der Medizin sehr erfolgreich eingesetzt. Sie wirken innerhalb von wenigen Tagen. Pro Behandlung besitzen sie eine Langfristwirkung von bis zu 6 Monaten.
Im Rahmen der AC-Therapie konnten damit folgende Ergebnisse erzielt werden.

  • Bei etwa 80 % der Behandelten konnte eine Verlangsamung oder ein Stopp des Haarausfalls erreicht werden
  • Bei etwa 70 % der Behandelten wurde eine Verbesserung des Haarwuchses erzielt
  • Bei über 90 % der Behandelten erfolgte eine deutliche Besserung oder ein Stopp der Trichodynie, des Haarschmerzes

Video zu Spannungshaarausfall, Alopecia Contentionalis

Übersicht über Ursachen, Wirkungskette und Behandlung
Das Video stellt die Ursache der Verspannungen, die Wirkungskette, die Behandlung und ihre Effekte im Überblick dar.

Wissenswertes zum Thema Haarausfall

Das Thema Haarausfall ist ein recht komplexes und für den einen oder anderen auch ein wenig heikles Thema. Um zu begreifen, was es mit dem Verlust der Haare so auf sich hat, muss man natürlich auch die Haare selbst ein wenig unter die Lupe nehmen. Wenn man den Kopf einmal statistisch betrachtet, kommt jeder Mensch auf etwa 100.000 Haare. Bei blonden Menschen sind es ein bisschen mehr, bei brünetten oder Menschen mit roten Haaren können es ein paar weniger sein. Die Farbe der Haare entsteht durch das sogenannte Pigment Melanin, hier kommt es wiederum auf das individuelle Mischungsverhältnis des Melanins an.

Je älter man wird, umso geringer fällt dann auch die Produktion des Pigments Melanin in den Haaren aus. Dies sorgt dann dafür, dass die Haare allmählich grau werden. Bei normalem Wachstum schaffen es die Haare monatlich auf etwa 1 Zentimeter Längenzunahme.

Da sich die Haare immer wieder erneuern, ist es nicht weiter tragisch, wenn täglich einige Wenige davon ausfallen, denn sie werden zyklisch erneuert. Iim Normalfall lebt ein einzelnes Haar vor seinem Ausfallen zwischen zwei und sechs Jahren. Ein Teil der Haare befindet sich immer im Erneuerungsprozess.

Ausfall der Haare – welche Ursachen stecken dahinter

Wenn Haare über das normale Maß hinaus vom Kopf fallen, dann steckt meist etwas Ernstes dahinter. Der Haarausfall kann dann durchaus auch als Krankheit betrachtet werden und hinter   einem solchen Symptom steckt meist auch eine Ursache. Die Ursachen, warum Haare ausfallen und einfach nicht mehr nachwachsen, können extrem vielfältig sein. Relativ häufig treten bei der Ursachensuche Fehler in der Ernährung zu Tage. Damit Haare optimal wachsen können brauchen sie wichtige Nährstoffe, welche man meist durch die Nahrung aufnimmt. Fehlt jedoch nur ein einziger wichtiger Mineralienbaustein über längere Zeit, kann der Haarboden schon extrem geschädigt werden. Recht häufig kommt hier zum Beispiel ein Mangel an Eisen zum Vorschein, der dann umgehend behoben werden sollte.

Ein weiterer Faktor, der gerade heute in extremem Maß überall zu finden ist, sind Stress und eine enorme psychische Belastung. Verlustängste, Selbstzweifel, der Druck im Job oder familiäre Streitigkeiten sind nur einigeThemen, die so etwas auslösen können. Dies kann dann über kurz oder lang auch dazu führen, dass eine körperliche Reaktion der sichtbare Haarausfall ist.

Eine dritte Ursachengruppe können dann andere Krankheiten und Medikamente sein. Insbesondere  Medikamente, die in irgendeiner Form für das Blut oder auch die Psyche konzipiert sind, besitzen häufig eine Nebenwirkung–Haarausfall. Dies ist meist durch die Inhaltstoffe bedingt, die gerade im Wirkstoff-Mix auch schädigend für den Haarboden werden können.

Bei den Krankheiten ist das Spektrum ebenso vielfältig. Sieht man einmal von Krebserkrankungen und Chemotherapien ab, welche mitunter dafür sorgen, dass die Haare ausfallen, können auch einige Organe den Haaren schaden. So kann etwa ein nicht normal arbeitender Darm oder eine Fehlfunkton der Schilddrüse den Organismusbelasten. Dies führt über kurz oder lang dazu, dass die Haarmatrixzellen geschädigt werden. Darüber hinaus können verschiedene Infektionen einen schädlichen Einfluss auf die Haarwurzel ausüben.

Was versteht man unter Haarausfall?

Für viele Menschen gehört der Griff zur Bürste oder zum Kamm zum morgendlichen Ritual im Bad. Nach dem Kämmen wird der eine oder andere sicher auch einige Haare in den Zinken des Kamms wiederfinden. Dies ist nicht weiter ungewöhnlich, da die Haare zu jenen Stellen des Körpers gehören, die sich immer wieder neu regenerieren. Generell kann man sagen, dass ein Mensch pro Tag etwa um Einhundert Haare verliert. Sie bleiben in der Bürste, hängen sich an der Kleidung fest oder fallen zu Boden. Hier braucht niemand in Panik zu verfallen, da diese Haare im Rahmen ihrer regelmäßigen Erneuerung relativ schnell wieder nachwachsen.

Ein klein wenig anders sieht es aus, wenn man in der Bürste oder im Kamm eine auffällig große Zahl von Haaren hat, die die Zahl von 100 Haaren pro Tag deutlich übersteigt. Dies muss nicht unbedingt sofort ein Alarmsignal sein. Stellt man jedoch nach einiger Zeit fest, dass die Ausfallrate gleich hoch bleibt und die ausgefallenen Haare am Kopf nicht mehr nachwachsen, könnte es sein, dass sich ein Haarausfall bemerkbar macht.

Haare fallen immer wieder aus, das ist nicht ungewöhnlich solange sie wieder nachwachsen. Von Haarausfall spricht man erst dann, wenn eine größere Zahl von Haaren über einen längeren Zeitraum vom Kopf fällt. Das besondere Merkmal dabei ist, dass diese Haare langfristig nicht mehr nachwachsen. Wie stark der Haarausfall ist, kommt auf die Art des Haarausfalls und die Struktur der Haare an. Allgemein lässt sich ein Haarausfall in zwei Kategorein unterteilen:

  • Effluvium
  • Alopezie

Hinter dem Begriff Effluvium verbirgt sich ein Haarproblem, bei dem die Haare in relativ kurzer Zeit lichter werden. Dies liegt vor allem daran, dass die Haarzellen beim Wachstum aus unterschiedlichen Gründen früher als geplant in eine sogenannte Ruhephase übergehen.

Anders sieht es bei einer Alopezie aus. Hier spricht der Fachmann von einem bereits eindeutig sichtbaren Haarausfall. Dieser kann in verschiedenen Arten auftreten und hängt meist mit einer enorm geschädigten Haarwurzel zusammen.

Die bekanntesten Arten der Alopezie

Bei Alopezie, die auch unter der Bezeichnung Alopecia bekannt ist, kann der Haarverlust verschiedene Formen annehmen. Dieser kann bedingt durch Stress, Ängste, Medikamente oder eine Krankheit nur zeitlich bedingt sein oder in der gesteigerten Form auch als dauerhafter Haarverlust auftreten. Dies ist z.B. auch dann der Fall, wenn die Kopfhaut verätzt oder verbrannt ist.

Eine recht häufig vorkommende Form ist die sogenannte androgenetische Alopezie. Diese tritt vorwiegend bei Männern als sogenannte Geheimratsecken an den Schläfen oder lichter werdendem Haar an der Stirn auf. Diese Form kann im Laufe der Jahre zu einer immer umfangreicheren Kahlheit führen, bei der am Ende dann nur noch ein Haarkranz zu sehen ist. In diesem Bereich fallen die Haare in der Regel, anatomisch bedingt, nicht aus. Erste Anzeichen dafür treten für gewöhnlich bereits im Teenager Alter auf.

Der androgenetische Haarausfall kann aber auch bei Frauen vorkommen. Aber anders als bei den Männern werden die Frauenhaare meist nur beim Scheitelbereich lichter. Das Auftreten dieses Haarausfalls kann über eine lange Spanne gehen. Manche Betroffene haben bereits als Jugendliche lichte Haare, andere wiederum verlieren sie erst in den Wechseljahren, nach entsprechenden hormonellen Umstellungen

Treten runde, münzgroße kahle Stellen am Kopf auf, spricht man vom Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall). Hier steckt meist ein Defekt im Immunsystem dahinter. Diese Art des Haarausfalls betrifft meist Senioren, aber auch Kinder können diesen in Einzelfällen bekommen. Dabei tritt er häufiger bei Mädchen und Frauen auf.

Hin und wieder können die Haare auch in Form von Strahlen auf dem Kopf leichter werden oder gar ganz ausfallen. Hier handelt es sich dann um eine Alopezie actinica.

Darüber hinaus kann die Alopezie auch in diffuser Form auftreten. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Haarausfall recht gleichmäßig auf dem Kopf für schüttere Haare sorgt. Dieser tritt meist dann zu Tage, wenn ein Problem mit der Schilddrüse vorliegt oder der Körper mit zu wenig Eisen versorgt ist.

Seltene Formen des Haarausfalls

Neben den bekannten Arten von Haarausfall, gibt es noch einige weitere Formen. Diese treten aber selten auf. Einzig die Alopezie congenita kann häufiger auftreten, da es sich hier um einen Haarausfall von Geburt an handelt. Hier sind die Haarwurzel meist genetisch geschädigt und können nicht wachsen.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Haarausfall-Formen, welche als seltene Nebenwirkung bei einer Krankheit auftreten können. So kann es infolge einer Infektion etwa zu einer Alopezie parvimaculata kommen. Aber auch bestimmte Pilze oder auch Geschlechtskrankheiten können Haare ausfallen lassen.

Hin und wieder kann es auch passieren, dass eine Überreaktion des eigenen Körpers auch für eine seltene Form des Haarausfalls verantwortlich ist. Hier kann z. B. die Alopezie seborrhoica genannt werden, welche bei einer Überproduktion von Talg entstehen kann.

Möglichkeiten zur Behandlung des Haarausfalls

Heutzutage sind Menschen, die leichtes oder gar kein Haar haben keine Seltenheit mehr. Dies hat auch die Industrie entdeckt und sicher kennen viele auch die Werbespots, in denen Shampoos angeboten werden, die den Haarausfall stoppen oder das Haarwachstum wieder anregen sollen. Aber auch die Naturheilkunde hat mit allerlei Kräuterextrakten und verschiedenen Nahrungsmitteln Rezepte gegen ausfallende Haare gefunden.

Generell spricht nichts dagegen, diese Mittel gegen den Haarausfall zu probieren. Diese sollten aber allenfalls nur als Ergänzung dienen. Wessen Wahl dabei auf ein Shampoo fällt, der sollte vorab unbedingt die Inhaltsstoffe lesen. Denn viele dieser Mittel enthalten Chemikalien, welche die Kopfhaut arg strapazieren können. Und dies kann man bei einem Haarausfall gar nicht gebrauchen. Denn gerade dann ist die Kopfhaut und so manche Haarwurzel sowieso schon so geschädigt, dass es überhaupt zum Haarausfall kommt.

Besser wäre es, im Falle von Haarausfall einen Arzt aufzusuchen. Denn Mediziner schätzen das Ausfallen der Haare als Krankheit ein, welche durch die unterschiedlichsten Haarausfall-Ursachen hervorgerufen werden kann. Daher wird jeder Arzt vor der Wahl der richtigen Therapie auch erst einmal schauen, was genau dahinter steckt. Die Therapie, um den Haarausfall erfolgreich zu bekämpfen, kann dann extrem vielfältig sein. Diese reicht von Medikamenten über die Vergabe verschiedener Mineralstoffe bis hin zur Transplantation von Haaren. Diese ist jedoch in vielen Fällen erst die allerletzte Wahl. Oftmals reicht schon eine kleine Umstellung der Ernährung für eine gesündere Lebensweise oder die Behandlung einer bis dahin noch nicht erkannten andere Krankheit, um die Haare wieder sprießen zu lassen.

Die Seele und der Haarausfall

Lichte oder ausgefallene Haare stellen nicht nur optisch und körperlich ein kleines Handicap dar. Nicht selten hat der Verlust der Haare auch Auswirkungen auf die menschliche Seele. Oftmals können aber wiederum auch seelische Belastungen schuld am zunehmenden Ausfall der Haare sein. Wenn Menschen unter Haarausfall leiden, machen sich viele Gedanken darüber, wie sie auf andere mit weniger Haaren auf den Kopf wirken. Gerade auf der sozialen Ebene unter Freunden und im Kreise der Familie haben viele Sorgen, dass sie nicht mehr ernst genommen werden könnten, sich nicht durchsetzen können und vielleicht auch als dumm gelten. Dies ist jedoch völlig unberechtigt, da Studien gezeigt haben, dass Menschen mit schütterem Har meist als intelligent und sehr sozial eingestuft werden. Anders sieht es hier im Bereich der Dominanz und Kraft aus. Hier haben Studien gezeigt, dass Menschen, die unter Haarausfall leiden als weniger sportlich, agil und dynamisch eingestuft werden.

Das eigene Ich bei Haarausfall

Neben der Sichtweise, was andere über einen denken, kommt bei vielen, die unter dem Verlust der Haare leiden, auch die Selbsterkenntnis hinzu. Jedes Jahr weniger kann hier dazu führen, dass das Selbstwertgefühl ganz allmählich nach unten geht. Hinzu kommt auch, dass viele Angst davor haben, von Männern oder Frauen abgelehnt zu werden, da sie nicht mehr so attraktiv wirken wie mit vollen Haaren. Dies wiederum führt auch dazu, dass ein Haarverlust auch viele psychische Probleme mit sich bringen kann. Verlustängste, Versagungsängste, Introversion, Depressionen und Motivationslosigkeit können die Folge sein.

Der Einfluss von Haarausfall im Arbeitsleben

Der Verlust so manchen Haares hat enormen Einfluss auf die eigene Persönlichkeit. Trägt diese doch dazu bei, dass gerade die Optik unter ein besonderes Licht gestellt wird. Heutzutage ist gutes Aussehen eines der wichtigsten Dinge, wenn es darum geht in der Berufswelt Fuß zu fassen. Darauf baut auch so mancher Personalchef auf. Studien haben gezeigt, dass Firmen bevorzugt zu den Mitarbeitern greifen, welche gepflegte und volle Haare haben. Es kommt eher selten vor, dass jemand einen Posten bekommt, der lichtes oder fast gar kein Haar hat. Dies mag bei vielen daran liegen, dass sie Menschen mit vollen Haaren für dynamischer und durchsetzungsfähiger halten. Dabei treffen diese Eigenschaften auch auf viele Menschen zu, die wenig oder kaum Haare auf dem Kopf haben.


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