Die Alopecia actinica bezeichnet einen Haarausfall, der im Rahmen einer Strahlenkrankheit (akute Verstrahlung) oder Strahlentherapie (gegen Krebs / Tumore) auftritt.
Durch eine ionisierende Bestrahlung entstehen freie Radikale, die zur Schädigung der Erbsubstanz (DNS) der Zellen führen. Dadurch wird das Reparatur- und Replikationssystem der Zellen zerstört, was zu Störungen in der Zellbildung und –teilung führt.
Haarfollikel haben eine hohe Zellteilungsrate, weshalb es in der Folge innerhalb kürzester Zeit zu einem großflächigen Haarausfall kommt, der oftmals den gesamten Körper betrifft.
Das Haarwachstum kann sich nach einer gewissen Zeit wieder von selbst normalisieren. Ist die Strahlendosis jedoch sehr hoch gewesen, kommt es zu einem Absterben der Haarwurzelzellen und damit zu einem irreversiblen Haarausfall.
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