Das Haar – warum Haare wachsen

Menschenhaar 200-fache Vergrößerung

Haare (lat. pili, capillus, crinis, coma) sind lange Hornfäden. Sie bestehen im Wesentlichen aus Keratin. Haare in diesem Sinne kommen nur bei Säugetieren vor, die alle auf ihrer Haut zumindest teilweise Haare tragen.

 

Die Schleimhäute sind immer unbehaart. Mit wenigen Ausnahmen (Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen, Lippenrot) ist die gesamte äußere Haut des Menschen behaart.

Warum wachsen Haare?

Jeder Erwachsene produziert sage und schreibe täglich 25 – 30 Meter Haar und pro Monat etwa 800 Meter Kopfhaar. Dazu sind umfangreiche zellbiologische Prozesse notwendig. Die Durchblutung der Kopfhaut ist um das 8fache gegenüber anderen Zellen erhöht, um die Haare wachsen lassen zu können.

Lesen Sie auf den Folgeseiten vertiefende Informationen zum


Der Mensch nimmt den Prozess, dass Haare wachsen, als für so selbstverständlich, dass er erst durch Störungen in diesem Prozess wirklich aufmerksam wird. Diese Störungen, die das Gesamtsystem daran hindern bzw. einschränken, Haare wachsen zu lassen, beschreiben wir auf dieser und den umliegenden Seiten ausführlich.

Haare sind Haupt-Sache!

Fehlendes oder gestörtes Haarwachstum hat Auswirkungen auf Aussehen und Attraktivität – und somit direkt auf private und berufliche Chancen – schon innerhalb weniger Jahre.