Überblick

Therapeutisches Ziel der AC-Therapie ist die völlige und nachhaltige Entspannung der Kopfhautmuskulatur zur Bekämpfung des Spannungshaarausfalls und des sog. „Haarschmerzes“, der Trichodynie. Dadurch kann die extrem häufige (lokale) Auslösung von erblich bedingtem Haarausfall über: Stress --> Verspannung der Kopfhautmuskulatur -->Unterversorgung der Haarwurzeln mit Blut und Sauerstoff --> Ansammlung des Hormons DHT (bei erblicher Empfindlichkeit der Follikel-Rezeptoren) --> Haarausfall gestoppt und sogar rückgängig gemacht werden.


Sehen Sie die Zusammenhänge am Schaubild:

 

 

Alle Fachärzte und –kliniken, die die AC-Therapie gegen Haarausfall durchführen, beteiligen sich an einer umfassenden, bundesweiten Untersuchung, die durch die biokyb-Forschung gesteuert und ausgewertet wird und die die AC-Therapie laufend noch weiter verbessern soll.

 

Wir führen eine umfassende, bundesweite Informationskampagne zum Thema „erblich bedingter Haarausfall“ durch. Unser Ziel ist es, die AC-Therapie innerhalb von wenigen Jahren allen betroffenen Frauen und Männern als Standardbehandlung bei androgenetischem Haarausfall zu ermöglichen.

Die medikamentöse AC-Therapie

Das am schnellsten wirksame Verfahren ist die medikamentöse Muskelent-
spannung, die sich seit Jahren bewährt hat und unter anderem sehr erfolgreich
bei Spannungskopfschmerzen angewendet wird.

Die Behandlung

Injektion Muskelrelaxans

Die Kopfhautmuskulatur verläuft vorne an der Stirn, seitlich am gesamten Kopf und über den gesamten Hinterkopf. Sie spannt die Kopfhaut ringsum wie ein Gummituch über den Schädel. An der Seite und am Hinterkopf können alle Kopfhautmuskeln behandelt werden.

Besonders wichtig für den Behandlungs-erfolg ist dabei der ausgeprägte Bereich der Kopfhautmuskulatur im Temporalis-bereich, seitlich über den Ohren. Er sorgt für die starken Verspannungsempfindungen. Im Bereich der Stirn werden nur diejenigen Muskelbereiche behandelt, die nicht für die Mimik benötigt werden.

Der Facharzt injiziert in die verspannte Kopfhautmuskulatur ein seit vielen Jahren erprobtes und sehr bewährtes Muskelrelaxans. Er verwendet dafür eine hauchdünne Nadel. Die Behandlung ist praktisch nicht zu spüren. Das Mittel verteilt sich im Muskel und sammelt sich an den Verbindungsstellen (Synapsen) zwischen Nerv und Muskel an. Dort hemmt es die Übertragung der ständigen Reizsignale an den Muskel. Der Muskel wird wieder locker, die permanente Verspannung der Kopfhaut löst sich. Das Druckgefühl und das Brennen der Kopfhaut verschwinden.

Die Behandlungsdauer

Für die AC-Therapie-Behandlung selbst benötigt der Facharzt ca. . Die Muskelentspannung tritt bereits etwa 2 – 4 Tage nach der Behandlung ein. Jede einzelne Behandlung hat eine Gesamtwirkungsdauer von etwa 4 – 6 Monaten. In dieser Zeit ist die Kopfhaut wieder entspannt und die Haarfollikel können sich regenerieren. Es ist kein zusätzlicher Behandlungsaufwand nötig (wie z.B. das Einnehmen von Tabletten oder das Einreiben der Kopfhaut).

 
Eine Unterstützung des Haar-Neuwachstums kann jedoch durch eine optimale Versorgung der Haarwurzeln mit den dafür benötigten Vitaminen, Nährstoffen und Spurenelementen erfolgen. Bitte fragen Sie Ihren Facharzt (z.B. Nahrungsergänzungsmittel AC-reviva).

Die Wiederholung der AC-Therapie

Die Behandlungszyklen werden individuell vom Arzt geplant, je nach Art und Ausprägung des Haarausfalls. Normalerweise sollten zwei bis drei Behandlungen im Abstand von jeweils 4 bis 6 Monaten durchgeführt werden, um möglichst alle Haarfollikel, die noch reaktiviert werden können, wieder zum Wachstum anzuregen. Diese Zeitspanne ist auch nötig, um allen anderen, vom Sauerstoffmangel bereits betroffenen Haarfollikeln, genügend Zeit zur Regeneration zu geben.

Durch die Entspannung der Muskeln werden die Muskelbänder wieder dünner und haben nicht mehr die über Jahre aufgebaute Kraft zur Verspannung. Sie benötigen selbst nicht mehr so viel Blut und Sauerstoff, den sie der Kopfhaut bisher raubten („Steal-effect“). Während der Entspannungstherapie gewöhnt man sich die laufende Verspannung ab. Das heißt, man kann, in Absprache mit dem Arzt, eine Pause in der Behandlung einlegen. Sollte der spannungsbedingte Haarausfall in der Behandlungspause wieder einsetzen, kann die Behandlung fortgesetzt werden.

Die Wirkung auf den Haarwuchs

An der Universitätsklinik in Toronto / Kanada wurden bereits maßgebliche Studien zum Spannungskopfschmerz erstellt. Dort wurde auch die Wirkung der medikamentösen Behandlung gegen den Spannungshaarausfall (lat.Alopecia Contentionalis) untersucht.

 

Nach einem Jahr Behandlungsdauer, also nach nur zwei Behandlungssitzungen im Abstand von einem halben Jahr, war beim typischen Patienten der Haarausfall um 76% reduziert. Das heißt, es gab außer dem natürlichen Haarwechsel keinerlei übermäßigen Haarausfall mehr. Die Haarlinie erweiterte sich um ca. 1 cm nach vorne. Dort wuchsen also, wie zu erwarten war, die Haare, die vor noch nicht zu langer Zeit ausgefallen waren, wieder nach.

 

Die Therapie wirkte insbesondere im Bereich der Geheimratsecken und des Schädeldaches. Dort, wo die Spannung den maßgeblichen Faktor darstellt, der durch andere Behandlungsformen nicht behoben werden kann. Das Aussehen erschien nach der Therapie wieder deutlich jünger und attraktiver.

 

In einer weiteren Untersuchung wurde an dieser Universität nachgewiesen, dass bei einer Haartransplantation mit begleitender AC-Therapie die Zahl der anwachsenden „Grafts“ signifikant höher liegt.