Willkommen bei AC-Therapie gegen Haarausfall

Hauptursache für Haarausfall sind häufig chronische Durchblutungsstörungen der Kopfhaut: Bei Stress und hoher Konzentration wird die obere, kranzförmige Kopfhautmuskulatur angespannt. Die feinen Blutgefäße, die direkt unter der Kopfhaut verlaufen, werden verengt.

 

Die Blut- und die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln verschlechtern sich. Bei einer erblichen Empfindlichkeit sammelt sich das Hormon DHT an den Androgen-Rezeptoren der betroffenen Haarwurzeln an. Die Haarwurzeln verhornen und degenerieren. Das Haar fällt aus.

 

Der Facharzt erstellt die Diagnose mit einer EMG-Messung der oberen Kopfhautmuskulatur. Eine ursachen-bezogene Behandlung durch den Facharzt kann diesen Haarausfall schon innerhalb weniger Wochen stoppen. Bereits ausgefallenes Haar kann bei rechtzeitiger Behandlung wieder nachwachsen.

 


 

Eine Dokumentation der Landesschau Baden-Württemberg über die AC-Therapie.

 

Für eine Fernseh-Dokumentation über die AC-Therapie ermöglichen wir einem Herrn eine kostenlose Untersuchung und, bei entsprechender Indikation, die anschließende Behandlung mit der AC-Therapie. Wir freuen uns auf Ihre e-Mail.

Brennende und schmerzende Kopfhaut: Was Sie über „Trichodynie“ wissen sollten

Trichodynie: Spannen und Brennen der Kophaut

Schmerzende Kopfhaut:
Die Verspannung der Kopfhautmuskulatur kann neben Haarausfall auch ein schmerzhaftes Spannen, Brennen oder Kribbeln der Kopfhaut verursachen.

 

 

Das Wesentliche zur Trichodynie >>

Stress und androgenetischer Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen

Selbst jüngere Frauen sind immer mehr von Stress, Verspannungen und Haarausfall betroffen. Ein sinkender Östrogenspiegel kann dies noch beschleunigen.

 

 

Haarausfall, Stress und Hormonspiegel >>

Der Weg zur richtigen Behandlung

Die Emg-Messung

Das Haar kann wieder nachwachsen, wenn Sie rechtzeitig mit der Behandlung beginnen.
Eine einfache Messung zeigt Ihnen, ob Sie ein Spannungshaarausfall- Typus sind.

 

20 Minuten Zeit für volles Haar >>

Konzentration und Einsatz. Spannungshaarausfall im Sport

Spannungs-haarausfall beim Sport

Training und voller Einsatz bedeuten hohe Konzentration und Anspannung. Auch für Ihre Kopfhaut- muskulatur.
Haarausfall kann sich dadurch verstärken.

 

 
Was Sie dagegen tun können >>.

 

Überblick über Möglichkeiten und Mittel gegen Haarausfall

 

 

Aktuelle Forschungsergebnisse, wichtige Zusammenhänge, Hintergründe und wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei erblich bedingtem Haarausfall und Trichodynie („Haarschmerz“; Spannen, Brennen, Kribbeln der Kopfhaut).

Erblich bedingter Haarausfall durch Stress / Haarausfall bei Stress

Erblich bedingter Haarausfall tritt in den seltensten Fällen gleichmäßig auf dem gesamten Schädel auf.

Meist beginnt er im Bereich der Stirn, des Scheitels oder im Bereich des Hinterkopfes und erstreckt sich anschließend nach einem immer gleichen Verlaufsmuster über das Schädeldach. Die Haare direkt über den Ohren und am Hinterkopf bleiben fast immer bis ins hohe Alter erhalten (Donor-Areal).

Für dieses begrenzte Auftreten des erblich bedingten Haarausfalls sind in der Regel Verspannungen der Kopfhautmuskulatur verantwortlich, die kranzförmig unter der gesamten oberen Kopfhaut verlaufen.

Bei Stress und Anspannung werden diese flachen Muskelgruppen, die unter der Kopfhaut verlaufen, angespannt. Die Kopfhaut wird gemeinsam mit der Muskulatur straff über den Schädel gespannt. Im Bereich der Stirn legt sie sich in Falten.

Die feinen Blutgefäße, die unter der Kopfhaut verlaufen, werden zusammengepresst. Die Durchblutung wird im Bereich des Scheitels, der Stirn und des Hinterkopfes um bis zu 60 % verringert (gegenüber Probanden, die keine Alopezie hatten). Die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln sinkt um etwa 40 - 50 %. Die biochemischen Prozesse in den Haarwurzeln können unter Sauerstoffmangel nicht mehr vollständig ablaufen.

An den betroffenen Haarwurzeln sammelt sich das androgene Hormon DHT an. Diese Haarwurzeln verhornen mit DHT und degenerieren. Sie verbleiben zunächst in der sogenannten Ruhephase und produzieren kein Haar mehr. Schließlich sterben sie ab. In den betroffenen Kopfhautgebieten entsteht androgenetischer Haarausfall. Diese Art von Haarausfall wird auch Spannungshaarausfall genannt.

Häufig geht mit diesem Haarausfall ein Spannen, Brennen, Kribbeln, Jucken oder Ameisenlaufen der verspannten Kopfhaut einher, die sogenannte Trichodynie („Haarschmerz“). Die Ursache dafür wird von vielen Fachärzten leider zunächst auf der Kopfhaut selbst gesucht (Pilzbefall et al). Die entsprechenden Untersuchungen ergeben allerdings so gut wie nie einen Befund. Verantwortlich ist i.d.R. die verspannte und häufig „übersäuerte“ Kopfhautmuskulatur. Trichodynie kann durch die entsprechende Behandlung sehr schnell behoben werden.

Die AC-Therapie hilft entschieden bei Haarausfall

Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis) sollte grundsätzlich direkt an seiner Ursache, der Verspannung der Kopfhaut-Muskulatur, behandelt werden. Diese häufig permanent verspannte Kopfhautmuskulatur muss durch entsprechende Massnahmen wieder nachhaltig entspannt werden.

Am direktesten und am schnellsten wirkt die medikamentöse Muskelentspannung gegen Haarausfall und Trichodynie (juckende Kopfhaut, brennende, schmerzende Kopfhaut). Der Facharzt entspannt dabei die verspannte Muskulatur mit Hilfe eines lokal wirkenden Muskelrelaxans. Das Präparat wird mit einer hauchdünnen Nadel direkt in die verspannten Muskeln injiziert. Die verwendeten Präparate sind seit Jahrzehnten in der Medizin bekannt und äußerst bewährt. Sie verteilen sich im Muskelgewebe und hemmen die Übertragung der Reizsignale zwischen Nerv und Muskel (in den Synapsen).

Ihre entspannende Wirkung setzt bereits innerhalb von wenigen Tagen ein. Das Spannen, Brennen, Kribbeln und Jucken der Kopfhaut kann innerhalb von etwa einer Woche behoben sein. Der spannungsbedingte Haarausfall kann innerhalb von wenigen Wochen gestoppt werden. Bereits ausgefallenes Haar kann wieder nachwachsen.

Die Wirkung einer Behandlungsitzung erstreckt sich über ca. ein halbes Jahr. Die Behandlung sollte zwei bis drei Mal im Abstand von jeweils etwa einem halben Jahr wiederholt werden, damit ein dauerhafter Effekt erzielt werden kann.

Daneben stehen weitere, sehr langfristig angelegte Behandlungsformen wie Autogenes Training oder Biofeedback zur Verfügung. Diese Methoden können nach der Untersuchung beim Facharzt erlernt werden und müssen täglich sehr diszipliniert durchgeführt werden. Sie erfordern allerdings eine ausgeprägte Geduld bis zu einer Wirkung (1/2 Jahr und länger).

Eine weitere wirksame Methode zur Entspannung der Kopfhaut – und damit wirkungsvoll gegen Alopezie – ist die Verwendung des Scalp Tension Relaxer (STR). Dieses Hilfsmittel gegen Haarausfall wurde von einem japanischen Forschungsteam entwickelt und im Rahmen einer klinischen Studie sehr erfolgreich getestet. Es wirkt durch die mechanische / pneumatische Entlastung der Kopfmuskulatur.


Weitere Zusammenhänge aus der aktuellen Forschung zum erblich bedingten Haarausfall (Alopecia androgenetica) / Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis).

Was tun gegen Geheimratsecken / Haarausfall Geheimratsecken

Erklärung von "Geheimratsecken", "Denkerstirn" und Tonsur:

Die Forschung im Bereich Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis) konnte erstmals ein durchgängiges Erklärungsmodell dafür liefern, warum Alopezie in den meisten Fällen im Bereich der Schläfen und des Oberkopfes beginnt. Darüber hinaus erklären die Forschungsergebnisse, weshalb sich der Haarausfall und die entstehende Glatze meist nur auf das Gebiet des Schädeldaches begrenzt. Ein Haarkranz rund um den Hinterkopf ist ohne Kopfhautspannung und bleibt bis ins hohe Alter ohne Haarausfall.
Geheimratsecken sind bei Männern häufiger und schneller sichtbar als bei Frauen.

Je größer sie werden, umso schwieriger gestaltet sich auch das Thema Frisur bei Geheimratsecken.

Hormone und Haarausfall bei Männern ab Mitte 20

Männer haben einen etwa 14-fach höheren Testosteron- und damit DHT-Spiegel als Frauen. Daher ist (Spannungs-)Haarausfall bei Männern zahlenmäßig (14 Mio. zu 3 Mio.) auch häufiger vertreten als bei Frauen. Bei Männern entwickelt sich Alopezie in der Regel ab einem Alter von 25 - 30 Jahren, oft abhängig vom Einsetzen von beruflichem Stress und von Anspannung. Zur gleichen Zeit, in der etwa das Brusthaar sich durch die hormonelle Reife entwickelt, wird gleichzeitig das Kopfhaar durch Blut-, Sauerstoff- und Nährstoffmangel am Wachstum gehindert. Etwa ab Mitte 50 verlangsamt sich der Prozess des Haarausfalls wieder. Dann nimmt der DHT-Wert im Blut langsam wieder ab. 
Aufgrund der hormonellen Disposition wurde in der Vergangenheit Haarausfall bei Männern oft durch den Einsatz von Hormonen gegen Haarausfall (Absenkung DHT-Spiegel) behandelt.

Haarausfall bei Frauen - vor den Wechseljahren

Frauen haben einen deutlich geringeren DHT-Wert. Das  DHT ist zudem durch Bindungseiweiße gebunden. Die Verhornung der Haarwurzeln und ihre Degeneration sind deutlich schwächer ausgeprägt. Vor den Wechseljahren kann sich das Haar vermehrt durch übermäßigen Stress lichten. Hinzu kommt bei einem Drittel aller Frauen, die Haarsprechstunden aufsuchen, noch ein Jucken, Brennen und Schmerzen der Kopfhaut (sh. Trichodynie)

Haarausfall bei Frauen nach den Wechseljahren- Wechseljahresbeschwerden

Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel bei Frauen. Die Bindungseiweiße reduzieren sich, das DHT kann frei wirken und kann sich auch bei Frauen verstärkt in der Haarwurzel ansammeln. Auch hier mit der Folge von verstärktem Haarausfall bei der Frau in den Gebieten mit verstärkter Muskelanspannung. Alopezie gehört – bei erblicher Disposition - damit zu den typischen Wechseljahresbeschwerden, die jedoch mit der AC-Therapie zielberichtet behandelt werden kann.

Die typischen Symptome bei Haarausfall

  • Typischerweise beginnt diese Art von Haarausfall im Bereich der stärksten
    Kopfhautspannung, das ist im Bereich der Stirn ("Denkerstirn"), des Scheitels
    ("Geheimratsecken") beziehungsweise am Hinterkopf ("Tonsur").

  • Die Stirn ist häufig verspannt und es bilden sich Falten. Teils sind diese Falten
    bereits eingeprägt.

  • Der Haarausfall beginnt häufig in Phasen von starkem Stress oder von starker
    Anspannung.

  • Bei starker Verspannung tritt die "Zornesader" an der Schläfe hervor.

  • Bei starker und häufiger Verspannung können viele Betroffene ein deutliches
    "Spannungsgefühl" oder ein "Brennen, Spannen oder Kribbeln" auf der Kopfhaut
    spüren (Trichodynie).

Die Untersuchung auf Spannungshaarausfall

Diese Form von Haarausfall kann vom Facharzt mit einer sogenannten EMG-Messung eingegrenzt werden. Dabei werden Klebe-Elektroden auf der Kopfhaut befestigt und die Muskelspannung gemessen. Die EMG-Messung dient gleichzeitig zur objektiven Feststellung der Ursachen der Trichodynie.

Haarausfalltips

Im Folgenden sollen einige Methoden und Ansätze erläutert werden, die im Kampf gegen Haarausfall ins Feld geschickt werden.

Neben der ursachen-orientierten AC-Therapie, die erblich bedingten Haarausfall (meist durch Stress ausgelöst) wirksam bekämpfen kann sollen möglichst umfänglich Methoden und Mittel gegen Haarausfall aufgezeigt werden.

Wann auch immer Haarausfall Sie plagt, mit folgenden grundlegenden Tipps gegen Haarausfall sind Sie immer gut beraten und Sie können diese zusätzlich anwenden:

  • Schonen Sie Ihre Kopfhaut. Setzen Sie diese nicht zusätzlich mechanischen (Pferdeschwanz, Hüte o.ä.) oder chemischen (Färbung, Locken) Belastungen aus

  • Waschen Sie Ihr Haar mit hochwertigen und rückfettenden Pflegeprodukten, die die Kopfhaut nicht austrocknen und angreifen

  • Kämmen Sie sich schonend, am besten mit Naturborsten, die keine Minimalverletzungen am Kopf verursachen.
    Auch über-Kopf-bürsten oder kämmen ist sinnvoll: die Kopfhaut kann sich kurzzeitig leicht entspannen, die Durchblutung wird angeregt.

  • Gönnen Sie sich ab und zu eine Kopfmassage: ob vom Partner, beim Friseur oder im Kosmetik-Salon. Der Wohlfühlfaktor, den so eine Massage auslöst, entspannt nicht nur die Kopfhaut, sondern führt zu einer nachhaltigen Stimmungsaufhellung.

  • Treiben Sie Sport. In Maßen, nicht als Leistungssport betrieben, dient jede körperliche Betätigung dem Abbau von Adrenalin, dem durch Stress im Körper ausgeschütteten „Antriebs“hormon. Dadurch gelingt Ihnen auf jeden Fall etwas Entspannung, was sich wohltuend auf den ganzen Körper auswirkt.

 

Weitere Ansätze:

Ernährung und Vitamine

Im Bereich der Ernährung, die wirksam gegen Alopezie sein sollen, wird in diversen Foren und Portalen berichtet, auch unzählige Firmen werben auf Ihren Websites mit hoher Wirksamkeit Ihrer Nahrungsmittel gegen Haarausfall.
Grundsätzlich unbestritten ist die Tatsache, dass eine optimale und vollwertige Nährstoffversorgung, die auch an der Haarwurzel ankommt, für ein gesundes Haarwachstum notwendig ist. Ist diese Nährstoffversorgung allerdings gestört (sh. Spannungshaarausfall – Ursache), kann auch ein gesundes und vollwertiges Essen keine Hilfe gegen Haarausfall darstellen.
In der Ergänzung unseres täglichen Speisezettels sollen neben Vitaminen vor allem Wirkstoffe wie Zink und Biotin aktiv gegen Haarausfall helfen.

 

Diskutiert werden in diesem Umfeld rund um die Alopezie auch Theorien, die von einem gestörten Säuren-Basen Gleichgewicht berichten oder die den Aminosäuren gegen Haarausfall eine besondere Bedeutung zuschreiben.

Hausmittel und natürliche Haarausfallmittel (pflanzlich)

Haarausfall und die Überlegung, was das Beste gegen Haarausfall sein könnte begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Zu den ersten Funden von Rezepturen gehören bereits Mittel gegen Haarausfall.

So lange die Geschichte dieses Kampfes, so lange auch die Liste der Mittel, die in diesem Kampf eingesetzt wurden und werden und denen eine Wirksamkeit gegen Haarausfall nachgesagt wird.

Bei den Tees, die wohltuend auf ein gestörtes Haarversorgungssystem einwirken sollen, werden z.B. Sud aus Brennessel, Bockshorntee, Kräuter-Tee (z.B. Zinnkraut) oder grüner Tee gegen Haarausfall aufgeführt.
Daneben werden der Sägepalme, Salz, Zwiebel und Hefe Wirksamkeit attestiert.
Und auch die Wunderknolle Knoblauch wird als Mittel gegen Haarausfall genannt.
Bier, Apfelessig, Ingwer und die Traubensilberkerze sollen Wirkstoffe enthalten, die sich positiv auf Haarwachstum und negativ gegen Alopezie auswirken.

Oft werden auch ätherische Öle, z.B. Teebaumöl, Olivenöl oder Lavendel-Tinkturen als natürliche Mittel gegen Haarausfall eingesetzt.
Medizinisch betrachtet lassen sich positive Einflüsse in Einzelfällen nicht ausschließen, eine überprüfbare Wirkquote ergibt sich jedoch in der Regel nicht.

Homöopathie

Selbstverständlich bietet auch die Homöopathie Ansätze gegen Haarausfall.

Diverse, auf den Betroffenen abgestimmte Kombinationen von Globuli gegen Haarausfall werden verwendet (oft auch im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung). Die Auswahl der richtigen Mittel gegen Haarausfall sollte dabei von einem erfahrenen Homöopathen begleitet werden. Hier kann vor allem bei vorübergehenden Mangelzuständen oder auch stimmungsabhängigen Problemen angesetzt werden, die als Auslöser für den Haarausfall gelten.
Ursachenforschung ist die Voraussetzung, um hier entscheiden zu können, ob die Homöopathie eine Hilfe gegen Haarausfall anbieten kann oder ob andere, ursachen-orientierte Therapien sinnvoll und notwendig sind.

Neben den klassischen Homöopathie hat die Behandlung mit Schüssler Salze gegen Haarausfall einen Stellenwert bei den natürlichen Mitteln.
Auch hier werden Ungleichgewichte an essentiellen Stoffen (bestimmte Salze, Lehre nach Schüßler) durch Einnahme dieser Stoffe ausgeglichen und sollen somit Fehlfunktionen (wie Krankheiten, Immunschwächen, Haarausfall) des Körpers abhelfen.

Medikamente gegen Haarausfall

Hier sind im weitesten Sinne drei Medikamente zu erwähnen, die derzeit bei Haarausfall verschrieben werden:

  • Finasterid:
    Der Wirkstoff reduziert die freien DHT-Vorkommen und soll so die Haarwurzeln vor der ererbten Empfindlichkeit gegen DHT schützen.

  • Minoxidil:
    Dieses aus der Blutdrucksenkung bekannte Präparat soll die Blut-Kapillaren in der Kopfhaut erweitern.

  • Kortison:
    Oftmals werden Kortison-Kuren direkt auf/in der Kopfhaut realisiert, um mögliche entzündliche Prozesse zu stoppen

  • In einer Studie der Stiftung Warentest zu Haarausfall wird allerdings aufgezeigt, dass die Wirkung der beiden erstgenannten Behandlungsansätze nur sehr selten zu kosmetisch sichtbaren Ergebnissen führt.

Alternative Methoden

Hier sollen ein paar weitere, nur grob erläuterte Methoden und Verfahren aufgeführt werden, die gegen Haarausfall bei Frauen und Männern Anwendung finden. In der Regel setzen alle genannten Verfahren an der Symptom-Bekämpfung und nicht der Ursachen-Beseitigung an. Daher hat sich keines der erwähnten Verfahren etablieren können.

  • Akupunktur:
    die chinesische Heilmethode geht von den Energie-Meridianen im Körper aus. Jede Krankheit wird als Störung der Energieflüsse im Körper interpretiert, die durch die Einstiche feiner Nadeln an speziellen Akupunkturpunkten wieder in ihre natürliche Ordnung gebracht werden sollen.

  • Mesotherapie:
    Die Mesotherapie stellt eine Behandlung dar, bei der Medikamente, Vitamine, Nährstoffe, Enzyme oder so genannte „botanicals“ mit sehr feinen Kanülen in die mittlere (meso) Hautschicht injiziert werden. Bei der Mesotherapie werden die Wirkstoffe direkt an den Zielort gebracht.

  • Stammzellen:
    Dieser Ansatz geht davon aus, dass abgestorbene Haarwurzeln durch Transplantation von Haarwurzel-Stammzellen ersetzt werden können, aus denen dann wiederum Haare wachsen.

  • Ayurveda:
    Nach der ayurvedischen Lehre ist eine ausgewogene Ernährung der Grundstein für unsere Gesundheit. Die Nahrung liefert uns bei richtiger Zusammenstellung die optimalen Voraussetzungen für gesunde Haare, Haut und Nägel.