Haarausfall Ursachen: Systematischer Überblick

Dass Haare ausfallen ist im Lebenszyklus der Haare ein vollkommen normaler Zustand. Haare bilden sich und wachsen (in der Anagenphase / bis zu 7 Jahre), die Haarwurzeln schrumpfen (in der Katagenphase / einige Wochen), die Haare fallen aus und werden nach einer Ruhephase (die Telogenphase / einige Monate) wieder erneut gebildet. Dabei befinden sich beim gesunden Menschen mit ungestörtem Versorgungssystem etwa 90% aller Haare in der aktiven Wachstumsphase.

Von (vermehrtem) Haarausfall kann man sprechen, wenn pro Tag entweder:

  • mehr als eine durchschnittliche Menge von 70-100 Haaren, über den gesamten Schädel betrachtet, ausgehen (über einen längeren Zeitraum)

  • wenn Haare lokal (in Regionen wie „Geheimratsecken“, Scheitel, Tonsur) verstärkt ausfallen (auch wenn das nur 20 Haare täglich sein sollten, die aber nicht nachwachsen)


Ursachen für Haarausfall

Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig und meist ist nicht eine Ursache allein ausschlaggebend. Erst eine Kumulation oder ein gegenseitiges Verstärken unterschiedlicher Faktoren führt zu einem anhaltenden Haarausfall, für den man / frau sich dann auch eine Behandlung wünscht, um das dünner oder lichter werdende Haar nicht optisch sichtbar werden zu lassen.


Ursachen für Haarausfall sind daher auch seit Jahren Gegenstand unterschiedlicher Forschungsrichtungen, beginnend mit der Ernährungslehre, der Hormonforschung, der Genetik und vielen anderen.


Unter Haarausfall leiden weltweit Millionen von Menschen und interessieren sich daher auch für neue Ergebnisse aus dem Bereich der Ursachen-Forschung für Haarausfall.


In einer Übersicht lassen sich die Ursachen für Haarausfall aktuell in folgenden Hauptgruppen klassifizieren, wobei auch hier gilt, dass selten eine Ursache allein für Haarausfall verantwortlich ist.