Haarverlust ist sehr häufig eine Folge von Stress und Anspannung der Kopfhaut im Bereich des oberen Schädels. Direkt unter der Kopfhaut verlaufen kranzförmig flache Muskelbänder. Diese Muskelbänder werden in Folge von Streß und psychischer Anspannung absolut unbewußt angespannt.
In der Folge spannt sich die Kopfhaut straffer über den knöchernen Schädel. Feine Blutgefäße, die unter der Kopfhaut verlaufen und die Haarwurzeln mit Blut und Sauerstoff versorgen, werden zusammengepreßt. Der Blutstrom wird in vielen Fällen um bis zu 50 % vermindert.
Die Versorgung der Haarwurzeln mit Blut und Sauerstoff sinkt unter eine kritische Schwelle. An den Haarwurzeln lagert sich - in den betroffenen Bereichen - das Hormon DHT an. Die Haarwurzeln verhornen mit DHT. Die Wachstumszyklen der Haare werden immer kürzen. Die mittel- und langfristige Folge ist Haarausfall.
Haarverlust beim Mann
Beim Mann tritt dieser Haarverlust häufig schon mit Beginn der Ausbildung oder der Karriere auf. Streß und Anspannung der Kopfhaut steigen, der DHT-Wert liegt hoch. Bei einer erblichen Empfindlichkeit bestimmter Rezeptoren auf DHT kann der Haarverlust dann sehr schnell voranschreiten.
Haarverlust bei der Frau
Bei Frauen verstärkt sich dieser typische Haarverlust meist in den Wechseljahren. Dann nimmt der Östrogenspiegel ab. Bestimmte Eiweißstoffe, die DHT binden, nehmen ebenfalls ab. Der höherer DHT-Spiegel kann zu einem sehr schnellen und deutlichen Ansteigen des täglichen Haarverlustes führen.
Therapie gegen Haarausfall
Die entsprechende Behandlung muss ursachenbezogen an der Verspannung der Kopfhaut und der Kopfhautmuskulatur aufsetzen. Mehr Informationen zur Therapie gegen Haarausfall erhalten Sie hier >>.