Frauen sind deutlich weniger von spannungsinduziertem Haarausfall betroffen.
Grundsätzlich neigen Männer stärker zu einer Verspannung der Kopfhautmuskulatur und besitzen darüber hinaus einen ca. 14-fach höheren DHT-Wert als Frauen.
Beide Faktoren stellen wesentliche Voraussetzungen für die bei Männern stark ausgeprägte Neigung zu Spannungshaarausfall und dem Ausfall nach dem bekannten Muster dar (das sog. Hamilton-Norwood-Schema).
Dermatologen beobachten jedoch, daß in den letzten Jahren auch immer mehr Frauen einen Haarausfall nach dem Bild dieses typischen Haarausfallmusters aufweisen: Auch bei ihnen findet dann eine Ausdünnung der Haare im Bereich der Geheimratsecken und der Stirn statt, oftmals auch im Bereich der Tonsur.
Bei Frauen werden die betroffenen Zonen allerdings nicht völlig kahl. Es erfolgt eine zunehmende Lichtung des Kopfhaars in diesen Bereichen.
Insbesondere ist dies nach der Menopause (Wechseljahre) zu beobachten, wenn der Östrogenspiegel gefallen ist und der auch bei Frauen vorhandene DHT-Spiegel, gemeinsam mit einem immer häufiger auftretenden Spannungswert der Muskulatur und der Kopfhaut, bestimmende Faktoren für den Haarausfall werden.
Da auch Frauen zunehmend unter Stress und hoher psychischer Anspannung leiden, ist diese Lichtung aber bereits auch in deutlich jüngeren Jahren zu beobachten und hier wohl alleine auf die hohen Spannungswerte zurückzuführen.
In beiden Fällen kann die AC-Therapie hervorragend angewendet werden und helfen.
Bei Ausfallmustern nach dem Ludwig-Schema (bei Frauen) kann die Verspannung der Oberkopfmuskulatur ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen.
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