Androgenetischer Haarausfall ist ein Problem für 70 % der Männer
und für 25 % der Frauen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass der
Weg zur Glatze nicht alleine durch die hohe Empfindlichkeit der Haarfollikel
auf das Sexualhormon DHT (DiHydroTestosteron) ausgelöst wird.
(Abb.1:Die Ursachen des androgenetischen Haarausfalls)
Die Hauptursache für diese Form des Haarausfalls liegt in Verspan-
nungen der Kopfhautmuskulatur. Das sind sehr dünne Muskelbänder,
die ringsum unter der Kopfhaut verlaufen. Sie werden bei starkem Stress,
unter dauernder Anspannung und bei hoher Konzentration praktisch immer
stark angespannt. Die Kopfhaut wird dadurch fast permanent straff über
den Schädel gespannt.
(Abb.2: Die Verspannung der Kopfhautmuskulatur)
Die feinen Blutgefäße, die die Haarfollikel versorgen, werden dadurch
ständig zusammengepresst. Diese hauchdünnen Arterien und Arteriolen
verlaufen direkt unter der Kopfhaut. Der Blutfluss durch sie reduziert sich
extrem (um 60 %!). Die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel wird zu gering.
(Abb.3: Die Kompression der Blutgefäße)
Deshalb können die Zellprozesse in den Haarmatrixzellen nicht mehr
vollständig ablaufen. Die Zellen verhornen zusehends mit dem Hormon
DHT. Die Haarfollikel degenerieren über mehrere Wachstumszyklen hinweg.
Das Haar fällt schließlich aus. Männer sind wegen ihres hohen DHT-Spiegels
vielfach stärker betroffen als Frauen. Der Effekt tritt ausschließlich in den
Gebieten auf, in denen die erhöhte Muskelspannung auf die Kopfhaut wirkt.
(Abb.4: Die Anlagerung von DHT im Haarfollikel)
Erst dadurch entstehen immer zuerst die Geheimratsecken. Dort liegt
die stärkste Kopfhautspannung an, die kahl werdenden Stellen erscheinen
oft heller und blutleer. Dann folgt die Tonsur und schließlich die Glatze auf
dem gesamten Schädeldach. In den Bereichen ohne Kopfhautspannung,
über den Ohren und rund um den Hinterkopf, bleibt der Haarwuchs voll-
ständig erhalten.
(Abb.5: Der Verlauf des Haarausfalls)
Mit der Verspannung der Kopfhaut wird sehr häufig ein starkes
Spannungsgefühl der Muskulatur gespürt. Dies geht hin bis zu einem
starken Kribbeln, Jucken oder Brennen der permanent verspannten und
„übersäuerten“ Muskulatur. In extremem Fällen geht der Blutrückstau so
weit, dass die „Zornesader“ an der Schläfe deutlich sichtbar hervortritt.
(Abb.6: Das Spannen der Muskulatur)
Bereits sehr viele junge Männer bekommen dadurch ausgeprägte
Geheimratsecken und eine Tonsur. 80 % der Manager sind mittlerweile von
diesem Stress- und spannungsbedingten Haarausfall betroffen. Und eine ständig
steigende Zahl von Frauen. Der Arzt kann den Einflussfaktor Muskelspannung
eindeutig durch eine EMG-Messung (ElektroMyoGraphie) der Kopfhaut-
muskulatur feststellen.
(Abb.1: Die EMG-Messung)
Herkömmliche Behandlungsformen helfen nicht gegen Spannungshaarausfall.
Sie setzen meist erst an der Durchblutung in der Kopfhaut selbst oder an der
Ansammlung des Hormons DHT im Haarfollikel an. Das ist zu spät in der
Ursachenkette. Die einzige Therapieform für die extrem häufige Form des
Spannungshaarausfalls besteht in einer konsequenten Entspannung
der betroffenen, flachen Muskelbänder.
Die medikamentöse AC-Therapie (gegen Alopecia Contentionalis)
kann die verspannten Muskel-bänder innerhalb von wenigen Tagen
wieder völlig entspannen. Die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der
Haarmatrixzellen können sich wieder in vollem Umfang erholen. Der spannungs-
bedingte Haarausfall kann so innerhalb von wenigen Wochen gestoppt werden.
Sogar Haarfollikel, die bereits inaktiv waren, können innerhalb von 2 bis 3
Monaten wieder in die Wachstumsphase übergehen. Das Aussehen kann sich
um Jahre verjüngen.
Die AC-Therapie zur Behandlung des spannungsbedingten Haarausfalls
wird von erfahrenen Ärzten und Kliniken durchgeführt. Der Arzt führt
zunächst die EMG-Messung (mit Klebeelektroden über der Kopfhautmuskulatur)
zur Feststellung der Stärke und der Dauer der Muskelspannung durch. Bei
vielen Betroffenen ist die Kopfhautmuskulatur permanent 30- bis 50-fach
stärker angespannt als normal. Auch unter Entspannungsversuchen kann
diese Verspannung meist nicht zurückgeführt werden. Der Haarausfall ist
praktisch unvermeidlich.
Der Facharzt kann Sie nach der EMG-Messung über die geeignete
Therapie beraten. Adressen von ausgebildeten Fachärzten und Termine zur
EMG-Messung und zur AC-Therapie erhalten Sie gerne unter der zentralen
Rufnummer 07151 / 98 66 89 - 0. Sollten Sie noch Fragen zur AC-Therapie haben,
freuen wir uns auf Ihren Anruf.
Tel.: 07151 / 98 66 89 - 0 e-Mail: Info@AC-Therapie.de