Was geschieht bei verpflanzten Haaren?

Die bei einer Haartransplantation entnommenen Haare stammen in der Regel aus dem Donor-Areal, dem verbleibenden Haarkranz über den Ohren und rund um den Hinterkopf.

Für die Transplantation wird auf chirurgischem Wege ein mehrere Zentimeter großer Hautlappen entnommen, oder einzelne Transplantate (die sog. `Grafts´) aus der Kopfhaut ausgestanzt.

Gängigerweise wird angenommen, daß die Haarfollikel auf dem Schädeldach über mehr Rezeptoren für das Hormon DHT verfügen, als diejenigen im Bereich des Haarkranzes. Das bedeutet, daß die verpflanzten Haare nicht so empfindlich auf die Spannung der Kopfhaut und auf die Unterversorgung mit Sauerstoff reagieren und lange Jahre erhalten bleiben. Langzeitstudien über die Überlebensdauer von transplantierten Haarwurzeln liegen allerdings nicht vor.

Da die Haartransplantation die Ursachen des Haarausfalls nicht behebt, sollte dem Ausfall weiterer Haare rund um die transplantierten Haare allerdings vorgebeugt werden.

Hierzu empfiehlt sich eine begleitende AC-Therapie. Die AC-Therapie kann sich auch positiv auf die Quote der anwachsenden Haare nach einer Haartransplantation auswirken. In Tests wurde ein signifikanter Anstieg der anwachsenden Haare nach der Transplantation festgestellt.

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