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AC-Therapie gegen Haarausfall

Haarausfall Männer

Haarausfall ist nicht nur bei den Frauen ein großes Thema. Auch in der Männerwelt gibt es viele, die unter dem Schwund ihrer Haare leiden. Sicher, so manchem Mann steht es hervorragend zu Gesicht, kaum Haare zu haben, man denke da nur an Bruce Willis; die meisten Männer jedoch bevorzugen volle, schöne Haare. Bemerkt ein Mann erst einmal, dass die Haare an den Seiten oder an der Stirn lichter werden, überkommt so manchen ein deutliches Kratzen am Selbstwertgefühl. Erst recht, wenn sich die anfänglichen Geheimratsecken zu einem echten Haarausfall weiter entwickeln.

Die Ursachen für den männlichen Haarausfall

Die Ursachen, warum so manche Stelle am Kopf immer kahler wird, können bei einem beginnenden Haarausfall Männer recht vielfältig sein. Neben dem altbekannten Stress im Alltag oder im Beruf können auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen oder eine zu einseitige Ernährung schuld sein. Darüber hinaus ist auch so manche Krankheit als Ursache nicht ausgeschlossen.

Die häufigste Haarausfallursache – Androgenetische Alopezie

Anders als bei den Frauen sticht beim Haarausfall der Männer aber eine Haarausfall -Ursache extrem häufig hervor, der erblich bedingte Haarausfall. Dieser ist auch unter dem Namen „Androgenetische Alopezie“ bekannt. Bei diesem genetischen Haarausfall-Defekt handelt es sich meist um eine Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron. Diese hat enorme Auswirkung auf das Follikelwachstum der Haare. Diese verhornen mit DHT, sind in der Folge kleiner und haben keine normale Form mehr. Dies wiederum führt dazu, dass die miniaturisierten Haare auf dem Kopf keinen Halt mehr finden und extrem schnell ausfallen. Die Haare wachsen zwar nach einiger Zeit wieder nach, jedoch in einer viel kleineren Menge als zuvor. Männer, die aufgrund ihrer Familiendisposition eine hohe Wahrscheinlichkeit für erblich bedingten Haarausfall haben, bemerken meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, dass sie allmählich sogenannte „Geheimratsecken“ bekommen. Im Laufe der nächsten Jahre kommt bei dieser Form von Haarausfall auch meist schütteres Haar auf dem gesamten oberen Schädel dazu. Dies kann sich soweit zurückbilden, dass am Enden nur noch der Nacken mit einem Haarkranz bedeckt ist.

Die Hausmittel für den Haarausfall beim Mann

Auch wenn der erblich bedingte Haarausfall in vielen Fällen nur mit Medikamenten einigermaßen sinnvoll behandelt werden kann, kann es auch nicht schaden, das eine oder andere Hausmittel als Ergänzung dazu zu nehmen. Dies gilt übrigens auch dann, wenn der Haarausfall auf dem Kopf des Mannes kreisrund oder diffus auftreten sollte. Viele Hausmittel haben in erster Linie einen allgemeinen, positiven Einfluss auf die Kopfhaut.

Lebensmittel für eine gesunde Kopfhaut

Um einen Haarausfall zu stoppen bzw. zu verlangsamen, muss in erster Linie das Gleichgewicht der Kopfhaut mit den darunter liegenden Haarwurzeln stimmen. Um einen guten Blutfluss anzuregen können hier verschiedene Mixturen aus Ölen und Eiern helfen, die regelmäßig in die Kopfhaut einmassiert werden. Bei den Ölen kann von Weizenkeim bis hin zu Kokosöl alles verwendet werden. Ebenso bewährt haben sich auch Kräuterkuren mit Brennnessel oder Petersilie. Diese werden einfach mit Wasser aufgekocht und man lässt es über Nacht ziehen.

Natürliche Haarausfall-Mittel aus der Apotheke

Neben der äußeren Anwendung sollten Männer, die unter dünner werdenden Haaren leiden auch innerlich etwas dagegen tun. Hier führt der erste Gang in der Regel zur Apotheke. Dort sind vor allem alle Mittel gegen Haarausfall mit Bockshorn sehr hilfreich, um das Wachstum der Haare wieder anzuregen. Darüber hinaus spielt natürlich auch die richtige Einstellung zum Essen eine große Rolle. Wer sich nur von Burgern, Pizza, Süßigkeiten und Co ernährt, der führt seinen Körper unweigerlich in eine „Übersäuerung“. Und diese führt dazu, dass der Kopfhaut und den Haarwurzeln wichtige Mineralien entzogen werden, was nach und nach zum Ausfall der Haare führt. Deshalb sollten Männer bei einer Therapie gegen Haarausfall auch auf einen natürlichen Basentee aus der Apotheke zurückgreifen, der das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen wieder herstellt.

Männlichen Haarausfall mit Medikamenten bekämpfen

Männer, die unter einem erblich bedingten Ausfall ihrer Haare leiden, der nicht selten mit einem sogenannten „Spannungshaarausfall“ verbunden ist, sollten für die Therapie des androgenetisch bedingten Haarausfalls auch einen Arzt aufsuchen. Dieser kann nach der sicheren Diagnose auch gute medikamentöse Therapien empfehlen.

Die Präparate Minoxidil und Finasterid

Bei der Herstellung dieser Mittel dachte man damals eigentlich nicht daran, dass diese ein gutes Medikament für den Wuchs von Haaren sind. Wie viele andere Medikamente wurden sie erfunden, um Zivilisationskrankheiten zu heilen. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass beide Medikamente so ganz nebenbei auch bei erblich bedingtem Haarausfall zumindest einigermaßen gute Dienste leisten. Hierzu muss die Therapie aber über einen längeren Zeitraum konsequent durchgeführt werden. Dies sollte auch dann weiter gemacht werden, wenn es anfänglich zu einem vermehrten Verlust der Haare kommt. Dies ist völlig normal, da unter der Kopfhaut neue Haare wachsen, diese müssen aus Platzgründen die alten Haare noch oben schieben. Dies hat zur Folge, dass sie zunächst einmal ausfallen, dies wird als „Shedding“ bezeichnet.

Mit AC-Therapie Haarausfall entgegenwirken

Wer keine Lust oder keine Zeit hat, lange auf das Wachstum neuer Haare zu warten, der sollte sich zu einem Dermatologen begeben. Viele dieser Fachärzte für Hautkrankheiten haben sich mittlerweile auch auf die Therapie von Haarausfall spezialisiert. Anders als der Allgemeinmediziner gehen sie dabei aber einen etwas ungewöhnlichen Weg. Dabei handelt es sich um die AC-Therapie. Dabei setzt der Dermatologe im Bereich der Stirn, an den Schläfen und an verschiedenen Stellen im Haar Spritzen, die vorrangig das Ziel haben, die Spannungen aus der Kopfhaut zu ziehen, um mit vitaler Entspannung den Blutfluss der Kopfhaut anzuregen, um wieder neue Haare zu produzieren. Das Mittel, welches dabei verwendet wird, ist vor allem im Bereich Schönheitskosmetik weit verbreitet. Es handelt sich dabei um das berühmte Botolinum Toxin, eine der am häufigsten verwendeten Marken ist „Botox“. Eigentlich soll es ja bei einer kosmetischen Therapie dafür sorgen, dass die Haut wieder straff und glatt aussieht. Nun hat man auch die äußerst positive Wirkung auf die Entspannung der Kopfhaut entdeckt. Je nachdem, wie schwer der Haarausfall ist, werden eine oder mehrere Sitzungen fällig. Zwar ist auch hier ein klein wenig Geduld angesagt, jedoch ist die Wirkung deutlich schneller zu sehen als bei herkömmlichen Medikamenten. Bereits nach wenigen Wochen können die Haare wieder nachwachsen.

Welches Medikament für einen erblich bedingten Verlust der Haare am besten ist, ist von Mann zu Mann verschieden. Hier kommt es auf den Gesamtzustand der Kopfhaut und der vorhandenen Haare an. Deshalb sollte man vor der Einnahme von Präparaten für gutes Haarwachstum immer zuerst einen Arzt um Rat fragen. Dieser kann mit einfachen Diagnosemethoden schnell bestimmen, welche Art der Therapie am besten ist.


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