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AC-Therapie

Haarausfall – wenn die Haare leichter werden

Das Thema Haarausfall ist ein recht komplexes und für den einen oder anderen auch ein wenig heikles Thema. Um zu begreifen, was es mit dem Verlust der Haare so auf sich hat, muss man natürlich auch die Haare selbst ein wenig unter die Lupe nehmen. Wenn man den Kopf einmal durchschnittlich betrachtet, kommt jeder Mensch auf etwa 00.000 Haare. Bei blonden Menschen sind es ein bisschen mehr, bei brünetten oder Menschen mit roten Haaren können es ein paar weniger sein. Die Farbe der Haare entsteht durch das sogenannte Pigment Melanin, hier kommt es wiederum auf das individuelle Mischungsverhältnis des Melanins an. Je älter man wird, umso geringer fällt dann auch die Produktion des Melanin in den Haaren aus. Dies sorgt dann dafür, dass die Haare allmählich grau werden. Beim Wachstum schaffen es die Haare monatlich auf etwa 1 Zentimeter. Da sich die Haare immer wieder erneuern, ist es nicht weiter tragisch, wenn täglich einige davon ausfallen, denn im Normalfall lebt ein einzelnes Haar zwischen zwei und sechs Jahren.

Das Wachstum der Haare

Man denkt ja eigentlich, dass die Haare alle gleichmäßig auf einmal wachsen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Jedes Haar durchläuft während der Wachstumszeit unterschiedliche Ebenen. Diese wiederholen sich bis zum Lebensende rund zwanzig Mal.
Als erstes erfolgt die bereits oben angedeutete Wachstumsphase innerhalb der nächsten zwei bis sechs Jahre. Hier kommt es dann auch vor, dass bis zu neunzig Prozent der Haare immer am Wachsen sind.
Im zweiten Schritt erfolgt die sogenannte Übergangsphase innerhalb der nächsten 14 bis 21 Tage. In dieser Zeit hört das Wachstum der Haare allmählich auf und es beginnt, sich langsam von der Haarwurzel zu lösen. In diese Phase kommen regelmäßig etwa 1 Prozent aller Haare.
Im letzten Schritt kommt es zur Ruhe-, End- und Ausfallphase der Haare. Diese Phase könnte mit dem Wechsel von Sommer- und Winterfell bei Tieren verglichen werden. Denn auch hier schiebt das neue nachwachsende Haar das ältere Haar einfach an die obere Fläche des Kopfes. Dies macht es solange bis das alte Haar ausfällt. Da es einige Zeit dauert, können bis zu drei Monaten vergehen. Diese Phase erleben etwa 15 Prozent aller Haare täglich.

Was versteht man unter Haarausfall?

Für viele Menschen gehört der Griff zur Bürste oder zum Kamm zum morgendlichen Ritual im Bad dazu. Nach dem Kämmen wird der eine oder andere sicher auch einige Haare in den Zinken wiederfinden. Dies ist nicht weiter ungewöhnlich, da die Haare zu jenen Stellen des Körpers gehören, die sich immer wieder neu regenerieren. Generell kann man sagen, dass ein Mensch pro Tag um die hundert Haare verliert. Sie bleiben in der Bürste, hängen sich an der Kleidung fest oder fallen auch zu Boden. Hier braucht niemand in Panik zu verfallen, da diese recht schnell wieder nachwachsen.
Ein klein wenig anders hingegen sieht es aus, wenn man in der Bürste oder im Kamm eine auffällig große Zahl von Haaren hat. Dies muss nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten. Stellt man jedoch nach einiger Zeit fest, dass diese ausgefallenen Haare am Kopf nicht mehr nachwachsen, könnte es sein, dass sich ein Haarausfall bemerkbar macht.
Haare fallen immer wieder aus, das ist nicht ungewöhnlich solange sie wieder nachwachsen. Von Haarausfall spricht man dann, wenn eine größere Zahl von Haaren über einen längeren Zeitraum vom Kopf fällt. Das besondere Merkmal dabei ist, dass diese Haare nicht mehr nachwachsen. Wie stark der Haarausfall ist, kommt auf die Art des Haarausfalls und die Struktur der Haare an. Allgemein lässt sich ein Haarausfall in zwei Kategorein unterteilen:
Effluvium
Alopezie
Hinter dem Begriff Effluvium verbirgt sich ein Haarproblem, bei dem die Haare in relativ kurzer Zeit lichter werden. Dies liegt vor allem daran, dass die Haarzellen beim Wachstum aus unterschiedlichen Gründen früher als geplant in eine Ruhephase gehen.
Anders sieht es bei einer Alopezie aus. Hier spricht der Fachmann von einem eindeutig sichtbaren Haarausfall. Dieser kann in verschiedenen Arten auftreten und hängt meist mit einer enorm geschädigten Haarwurzel zusammen.

Ausfall der Haare – welche Ursachen stecken dahinter

Eines ist sicher, wenn Haare über das normale Maß hinaus vom Kopf fallen, dann steckt meist etwas Ernstes dahinter. Der Haarausfall kann dann durchaus auch als Krankheit betrachtet werden und hinter so etwas steckt meist auch eine Ursache. Die Ursachen, warum Haare ausfallen und einfach nicht mehr nachwachsen können extrem vielfältig sein. Relativ häufig treten bei der Ursachensuche auch Fehler in der Ernährung zu Tage. Damit Haare optimal wachsen können brauchen sie wichtige Nährstoffe, welche man meist durch die Nahrung aufnimmt. Fehlt jedoch nur ein einziger wichtiger Mineralienbaustein, kann der Haarboden schon extrem geschädigt werden. Recht häufig kommt hier auch ein Mangel an Eisen zum Vorschein, der dann umgehend behoben werden sollte.
Ein weiterer Faktor, der gerade heute in extremem Maß überall zu finden ist, ist der Stress und eine enorm psychische Belastung. Verlustängste, Selbstzweifel, der Druck im Job oder familiäre Streitigkeiten sind nur einige Sachen, die so etwas auslösen können. Dies kann dann über kurz oder lang auch dazu führen, dass eine körperliche Reaktion der Haarausfall ist.
Eine dritte Ursachengruppe können dann auch andere Krankheiten und Medikamente einnehmen. Insbesondere bei allen Medikamenten, die in irgendeiner Form für das Blut oder auch die Psyche verantwortlich sind, haben häufig eine Nebenwirkung zu bieten – den Haarausfall. Dies ist meist durch die Inhaltstoffe bedingt, die gerade im Mix auch schädigend für den Haarboden werden können.
Bei den Krankheiten ist das Spektrum ebenso vielfältig. Sieht man einmal von den Krebserkrankungen ab, welche mitunter dafür sorgen, dass die Haare ausfallen, können auch einige Organe den Haaren schaden. So kann etwa ein defekter Darm oder eine Fehlfunkton der Schilddrüse den Organismus übersäuern. Dies führt über kurz oder lang dazu, dass die Haare locker werden. Darüber hinaus können verschiedene Infektionen ebenso einen schädlichen Angriff auf die Haarwurzel verüben.

Die bekanntesten Arten der Alopezie

Bei Alopezie, die auch unter der Bezeichnung Alopecia bekannt ist, kann der Haarverlust verschiedene Formen annehmen. Dieser kann bedingt durch Stress, Ängste, Medikamente oder eine Krankheit nur zeitlich bedingt sein oder in der gesteigerten Form auch als dauerhafter Haarverlust auftreten. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn die Kopfhaut verätzt oder verbrannt ist.
Eine recht häufig vorkommende Form ist die androgenetische Alopezie. Diese ist meist nur auf den Köpfen von Männern als sogenannte Geheimratsecken an den Schläfen oder lichter werdendem Haar an der Stirn sichtbar. Diese Form kann im Laufe der Jahre zu einer immer größeren Kahlheit führen, bei der am Ende nur noch ein Haarkranz zu sehen ist. Erste Anzeichen treten für gewöhnlich bereits im Teenager Alter auf.
Der androgenetische Haarausfall kann auch auf den Köpfen von Frauen vorkommen. Aber anders als bei den Männern werden die Frauenhaare nur beim Scheitel lichter. Das Auftreten dieses Haarausfalls kann eine lange Spanne haben. Manche haben bereits als Jugendliche lichte Haare, andere wiederum verlieren sie in den Wechseljahren.
Treten runde, münzgroße kahle Stellen am Kopf auf, spricht man vom Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall). Hier steckt meist ein Defekt im Immunsystem dahinter. Diese Art des Haarausfalls betrifft meist Senioren, aber auch Kinder können diesen bekommen. Dabei tritt er häufiger bei Mädchen und Frauen auf.
Hin und wieder können die Haare auch in Form von Strahlen auf dem Kopf leichter werden oder gar ganz ausfallen. Hier handelt es sich dann um eine Alopezie actinica.
Darüber hinaus kann die Alopezie auch in diffuser Form auftreten. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Haarausfall recht gleichmäßig auf dem Kopf für schüttere Haare sorgt. Dieser tritt meist dann zu Tage, wenn ein Problem mit der Schilddrüse vorliegt oder der Körper mit zu wenig Eisen versorgt ist.

Seltene Formen

Neben den bekannten Arten von Haarausfall, gibt es noch einige weitere Formen. Diese treten aber selten auf. Einzig die Alopezie congenita kann häufiger auftreten, da es sich hier um einen Haarausfall von Geburt an handelt. Hier sind die Haarwurzeln meist genetisch geschädigt und können nicht wachsen.
Es gibt auch eine ganze Reihe von Haarausfall-Formen, welche als seltene Nebenwirkung bei einer Krankheit auftreten können. So kann es infolge einer Infektion etwa zu einer Alopezie parvimaculata kommen. Aber auch bestimmte Pilze oder auch Geschlechtskrankheiten können Haare ausfallen lassen.
Hin und wieder kann es auch passieren, dass eine Überreaktion des eigenen Körpers auch für eine seltene Form des Haarausfalls verantwortlich ist. Hier kann z. B. die Alopezie seborrhoica genannt werden, welche bei einer Überproduktion von Talg entstehen kann.

Möglichkeiten zur Behandlung des Haarausfalls
Heutzutage sind Menschen, die leichtes oder gar kein Haar haben keine Seltenheit mehr. Dies hat auch die Industrie entdeckt und sicher kennen viele auch die Werbespots, in denen Shampoos angeboten werden, die den Haarausfall stoppen oder das Haarwachstum wieder anregen sollen. Aber auch die Naturheilkunde hat mit allerlei Kräuterextrakten und verschiedenen Nahrungsmitteln Rezepte gegen ausfallende Haare gefunden.
Generell spricht nichts dagegen, diese Mittel gegen den Haarausfall zu probieren. Diese sollten aber allenfalls nur als Ergänzung dienen. Wessen Wahl dabei auf ein Shampoo fällt, der sollte vorab unbedingt die Inhaltsstoffe lesen. Denn viele dieser Mittel enthalten Chemikalien, welche die Kopfhaut arg strapazieren können. Und dies kann man bei einem Haarausfall gar nicht gebrauchen. Denn gerade dann ist die Kopfhaut und so manche Haarwurzel sowieso schon so geschädigt, dass es überhaupt zum Haarausfall kommt.
Besser wäre es, im Falle von Haarausfall einen Arzt aufzusuchen. Denn Mediziner schätzen das Ausfallen der Haare als Krankheit ein, welche durch die unterschiedlichsten Haarausfall-Ursachen hervorgerufen werden kann. Daher wird jeder Arzt vor der Wahl der richtigen Therapie auch erst einmal schauen, was genau dahinter steckt. Die Therapie, um den Haarausfall erfolgreich zu bekämpfen, kann dann extrem vielfältig sein. Diese reicht von Medikamenten über die Vergabe verschiedener Mineralstoffe bis hin zur Transplantation von Haaren. Diese ist jedoch in vielen Fällen erst die allerletzte Wahl. Oftmals reicht schon eine kleine Umstellung der Ernährung für eine gesündere Lebensweise oder die Behandlung einer bis dahin noch nicht erkannten andere Krankheit, um die Haare wieder sprießen zu lassen.

Die Seele und der Haarausfall

Lichte oder ausgefallene Haare stellen nicht nur optisch und körperlich ein kleines Handicap dar. Nicht selten hat der Verlust der Haare auch Auswirkungen auf die menschliche Seele. Oftmals können aber wiederum auch seelische Belastungen schuld am zunehmenden Ausfall der Haare sein. Wenn Menschen unter Haarausfall leiden, machen sich viele Gedanken darüber, wie sie auf andere mit weniger Haaren auf den Kopf wirken. Gerade auf der sozialen Ebene unter Freunden und im Kreise der Familie haben viele Sorgen, dass sie nicht mehr ernst genommen werden könnten, sich nicht durchsetzen können und vielleicht auch als dumm gelten. Dies ist jedoch völlig unberechtigt, da Studien gezeigt haben, dass Menschen mit schütterem Har meist als intelligent und sehr sozial eingestuft werden. Anders sieht es hier im Bereich der Dominanz und Kraft aus. Hier haben Studien gezeigt, dass Menschen, die unter Haarausfall leiden als weniger sportlich, agil und dynamisch eingestuft werden.

Das eigene Ich

Neben der Sichtweise, was andere über einen denken, kommt bei vielen, die unter dem Verlust der Haare leiden, auch die Selbsterkenntnis hinzu. Jedes Jahr weniger kann hier dazu führen, dass das Selbstwertgefühl ganz allmählich nach unten geht. Hinzu kommt auch, dass viele Angst davor haben, von Männern oder Frauen abgelehnt zu werden, da sie nicht mehr so attraktiv wirken wie mit vollen Haaren. Dies wiederum führt auch dazu, dass ein Haarverlust auch viele psychische Probleme mit sich bringen kann. Verlustängste, Versagungsängste, Introversion, Depressionen und Motivationslosigkeit können die Folge sein.

Der Einfluss von Haarausfall im Arbeitsleben

Der Verlust so manchen Haares hat enormen Einfluss auf die eigene Persönlichkeit. Trägt diese doch dazu bei, dass gerade die Optik unter ein besonderes Licht gestellt wird. Heutzutage ist gutes Aussehen eines der wichtigsten Dinge, wenn es darum geht in der Berufswelt Fuß zu fassen. Darauf baut auch so mancher Personalchef auf. Studien haben gezeigt, dass Firmen bevorzugt zu den Mitarbeitern greifen, welche gepflegte und volle Haare haben. Es kommt eher selten vor, dass jemand einen Posten bekommt, der lichtes oder fast gar kein Haar hat. Dies mag bei vielen daran liegen, dass sie Menschen mit vollen Haaren für dynamischer und durchsetzungsfähiger halten. Dabei treffen diese Eigenschaften auch auf viele Menschen zu, die wenig oder kaum Haare auf dem Kopf haben.

Sie haben Interesse an der Haarausfall-Therapie, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.