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AC-Therapie gegen Haarausfall

Haartransplantation- alle wichtigen Informationen

Ein voller Haarschopf mit möglichst vielen und dichten Haaren ist in der heutigen Gesellschaft ein Symbol für Schönheit. Nicht nur Frauen mögen dieses Symbol, sondern auch Männer achten darauf, dass ihre Haare ordentlich liegen und immer einen tollen Eindruck vermitteln. Haarausfall, der unter Umständen vollkommen normal sein kann oder aber genetisch veranlagt ist, kann daher sehr belastend sein. Nicht nur Frauen leiden häufig unter Haarausfall, sondern auch Männer können von diesem Thema ein Lied singen. Denn gerade Männer beklagen im fortgeschrittenen Alter die sogenannten „Geheimratsecken“, welche eine volle Haarpracht einfach nicht mehr ermöglichen. Neben den typischen Angeboten für Haarwachstumstinkturen und anderen stärkenden Haarprodukten, gibt es noch die Möglichkeit, eine Haartransplantation durchzuführen.

In diesem Ratgeber sollen alle wichtigen Themen rund um die Haartransplantation besprochen werden. Genauer gehen wir vor allem auf die verschiedenen Arten von Haarausfall beziehungsweise auf die verschiedenen Methoden zur Haartransplantation ein. Dabei werden diese Methoden sowie deren Kosten umfänglich aufgeführt. Sollte der Wunsch nach einer Haartransplantation bestehen, ist es wichtig sich darüber umfassend zu informieren. Mit diesem Ratgeber soll Ihnen die Informationsvielfalt an die Hand gegeben werden, die Sie am Ende zu einer fundierten Entscheidung führen kann.

Haartransplantation und Haarausfall

Haarausfall ist leider eine schwere Erkrankung, die aus ganz unterschiedlichen Ursachen entstehen kann. Neben hormonellen Ausnahme-Bedingungen kann es auch ganz „alltägliche“ Ursachen geben. Frauen und Männer leiden unter dem darauf folgenden Haarausfall gleichermaßen. Es gibt verschiedene Methoden, um den Ausfall der Haare genauer zu untersuchen und seine Ursachen zu erkennen. Welche es genau sind, soll dieser Beitrag im Folgenden darlegen. Zusätzlich werden die verschiedenen Methoden zur Haartransplantation genauer aufgeschlüsselt.

Was ist Haarausfall?

Bevor wir zur Haartransplantation kommen, soll erklärt werden, was überhaupt Haarausfall ist und wie es dazu kommen kann, denn mit dem Ausfallen der Haare beginnt oftmals ein beträchtlicher Leidensweg. Der Haarausfall kann krankhaft beziehungsweise hormonell oder auch genetisch veranlagt sein. Eine Transportation der eigenen Haare von Arealen, die nicht betroffen sind und damit die Eigenhaartransplantation kann unter Umständen bei den folgenden Erkrankungen notwendig werden:

• hormonell bedingter Haarausfall
• erblicher Haarausfall
• Spannungshaarausfall
• Unfallbedingter Haarausfall ( Unfälle, Verbrennungen usw.)

Neben der Eigenhaartransplantation haben Patienten, die unter Haarausfall leiden, die Möglichkeit, sich intensiv mit der Haarverpflanzung künstlicher Haare zu befassen. Der Haarausfall kann durch unterschiedliche hormonelle oder genetische und umweltbedingte Ursachen begünstigt werden. Selbstverständlich spielt auch die erbliche Veranlagung eine enorme Rolle. Als krankhaft gilt der Haarausfall erst, wenn an bestimmten Stellen kein Neuwuchs entsteht. Als Anhaltspunkt für den Ausfall der Haare wird angegeben, dass jeder Mann und jede Frau unter Haarausfall leidet, wenn mehr als 100 Haare täglich verloren werden. Diese Kennzahlen sind jedoch nur Richtlinien, welche individuell pro Patient bestimmt werden müssen. Frauen und Männer haben in etwa dieselben Probleme beim Haarausfall, obwohl Männer häufiger von diesen Problemen betroffen sind.

Das Thema Haarausfall und die damit verbunden Maßnahmen zur Behandlung sind umfangreich. Das Thema Haarausfall ist ein heikles Thema, welches Männer und Frauen wirklich versuchen, zu meiden. Neben den genetischen Bedingungen beziehungsweise den hormonellen Auswirkungen kann der Haarschwund auch andere Formen und Auswirkungen annehmen. Der sogenannte Spannungshaarausfall tritt besonders in Phasen von Stress und hoher Beanspruchung auf. Man spricht von einem Spannungshaarausfall, wenn Haare nur an bestimmten, schlecht durchbluteten Bereichen, ausfallen. In den meisten Fällen entsteht erst eine höhere Stirn, Geheimratsecken und im Bereich des Hinterkopfs eine Lichtung. Es wurde in Untersuchungen beobachtet, dass der Haarschwund spannungsbedingt nur im oberen Bereich des Schädels auftritt. Betroffene, die unter einem solchen Ausfall leiden, sollten möglichst schnell einen erfahrenen Arzt aufsuchen, um die Blutwerte und die Hormonwerte überprüfen zu lassen. Anhand unterschiedlicher Untersuchungen kann festgestellt werden, ob ein vorliegender Spannungshaarausfall medikamentös behandelt werden kann. Diese zeigt in vielen Fällen gute Erfolge. Die Behandlung des genetisch bedingten Haarausfalls dagegen wird meistens auf die Haartransplantation gerichtet.

Was ist eine Haartransplantation?

Was kann man sich nun genau bei einer Haartransplantation vorstellen? Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Eingriff, bei dem Haare in betroffene Areale gepflanzt werden, die entweder bereits haarlos sind oder nur noch dünn besiedelt. In vielen Fällen spricht man bei diesem Eingriff auch von einer Eigenhaartransplantation oder von einer Kunsthaartransplantation. Bei der Eigenhaartransplantation, die auch Haarverpflanzung genannt werden kann, entnimmt ein behandelnder Arzt gesunde Haarwurzeln (Grafts) des betroffenen Patienten und setzt diese gesunden Wurzeln an eine kahle Stelle der Kopfhaut ein. Bei einer Verpflanzung künstlicher Haare kann die Entnahme beim Patienten übersprungen werden. Hier werden künstlich hergestellte Haare an die betroffenen Stellen verpflanzt. Es ist zu beachten, dass der Arzt bei einer effektiven Haartransplantation ungefähr 1000 Haare auf einer 50 Quadratzentimeter großen Fläche verpflanzt. Es ist jedoch nicht möglich, genauere Angaben zu machen, da jeder Mensch individuelle Strukturen aufweist, die eine Haartransplantation individuell gestalten.

Wie funktioniert eine Haartransplantation?

Studien haben gezeigt, dass bereits Männer ab dem 25. Lebensjahr unter Haarausfall leiden können. Für den betroffenen Mann kann das durchaus als belastend angesehen werden, da eine geringe Haarfülle in der heutigen Gesellschaft meistens noch mit einem sehr hohen Alter verbunden wird. So werden Männer, die bereits mit 25 Jahren ihre Haare verlieren, häufig als deutlich älter eingeschätzt, als sie in Wirklichkeit sind. Das führt wiederum zu einem geminderten Selbstwertgefühl und zu Unzufriedenheit. Der genetisch bedingte Haarausfall zählt zu den häufigsten Ursachen und Formen. Zu diesem Haarschwund führt ein erhöhter Hormonspiegel des Hormons Testosteron, respektive des Derivats DHT, welcher das Wachstum der Haare verkürzt und somit zu einem ausgeprägten Haarausfall führen kann. Durch diesen erhöhten Hormonspiegel wachsen Haare nur noch wenige Millimeter oder maximal Zentimeter und sind somit auf der Kopfhaut kaum noch sichtbar. Leiden Männer bereits sehr frühzeitig unter dem Haarausfall, kann eine Haartransplantation sinnvoll erscheinen. Auch Frauen können unter dem Verlust der Haare leiden. Jedoch ist die Sichtbarkeit der fehlenden Haare bei ihnen häufig durch einen längeren Haarschopf verringert.

Betroffene versuchen oftmals vor der Haartransplantation handelsübliche Mittel aus der Drogerie oder der Apotheke zu nutzen, um dem Haarausfall entgegen zu wirken. Bevor es zu einer Haartransplantation kommt, versuchen auch Mediziner mit Hormonen und anderen Präparaten das Wachstum des Haares anzuregen, um somit diesen teuren Eingriff zu vermeiden. Sollte es jedoch nicht möglich sein, mit Medikamenten aus Apotheken und Medizin das Haarwachstum anzuregen, können Männer und Frauen sich bezüglich einer Haartransplantation informieren.

Bevor die einzelnen Methoden zur Haartransplantation angesprochen werden, ist es wichtig sich generell über die Behandlung im Generellen zu informieren. Bei der Haartransplantation werden Haarwurzeln dem Patienten entweder einzeln oder auch streifenweise entnommen und unter einem Mikroskop genauer betrachtet. Bei dieser ersten Betrachtung werden die Haarwurzeln in die sogenannten follikularen Einheiten geteilt. Ist dieser Schritt durchgeführt, wird der Arzt dafür sorgen, dass an der Stelle des Kopfes, an der die Haare implantiert werden sollen, ein Implantationskanal geschaffen wird. Wird kein Eigenhaar transplantiert, dann entfällt der Schritt der mikroskopischen Betrachtung und der Patient kann gleich in die Implantationskanal-Bereitstellung übergehen.

An der Stelle der Kanalschaffung werden anschließend diejenigen Haarwurzeln, welche dem Patienten selbst entnommen wurden, eingepflanzt. Stehen diese nicht zur Verfügung, werden Kunsthaare an dieser Stelle im Kopf verankert. Bei der Eigenhaarverpflanzung achtet der Arzt darauf, dass eine ausreichende Durchblutung gewährleistet werden kann, um den Haarwurzeln die Möglichkeit zu schaffen, gut anzuwachsen und mit Nährstoffen versorgt zu werden. Es ist zu berücksichtigen, dass eine Haartransplantation nur unter einer entsprechenden Betäubung stattfinden kann. Die meisten Kliniken bieten eine örtliche Betäubung an, um dem Patienten eine Vollnarkose zu ersparen. Der Patient hat durch die örtliche Betäubung den Vorteil, dass die Transplantation vollkommen ohne Schmerzen verläuft. Die gesamte Dauer einer solchen Transplantation dauert zwischen zwei und sechs Stunden und gewährleistet, dass sich nach etwa einem viertel Jahr wieder neue Haare bilden können.

Hinweis: Es ist wichtig vorab zu erfahren, ob man selber für eine Haartransplantation infrage kommt. Dafür werden unter anderem spezielle online Beratungen oder online Analysen angeboten. Es ist jedoch anzuraten, diese Analysen nicht in Anspruch zu nehmen, da es sich hierbei nicht um eine seriöse Auskunftsquelle handelt. Wesentlich wichtiger ist eine fachärztliche Untersuchung in einer Klinik oder bei einem dementsprechend behandelnden Arzt. Nur so lässt sich ein vielversprechender und erfolgsorientierter Behandlungsplan erstellen, der am Ende eine erfolgreiche Haartransplantation gewährleisten kann.

Wer sich für eine Transplantation des Eigenhaars oder eines Kunsthaars interessiert, sollte über die Ziele einer Transplantation genau informiert werden. Grundsätzlich ist die fachmännische Beratung und eine profunde Information vorab das wichtigste Element einer solchen operativen Maßnahme. Das Ziel einer Haartransplantation ist es, dem betroffenen Patienten ein natürlich wirkendes Haar zu verschaffen und somit das eigene Selbstbewusstsein wieder herzustellen. Durch die Eigenhaartransplantation oder die Kunsthaartransplantation erreichen Kliniken, dass Betroffene sich wieder wohler fühlen und ein jüngeres und vitales Aussehen erhalten. Um diese Ziele erreichen zu können, wird das gesunde Haupthaar des Patienten idealerweise entnommen, um dieses an die betroffene Kopfstelle zu verpflanzen. Ärzte achten bei dieser Behandlung darauf, dass gesunde und nicht vom Haarausfall betroffenen Haarwurzeln dem Patienten am sogenannten Donor-Areal entnommen werden. Ist es nicht möglich das Eigenhaar zu nutzen, werden künstliche Haare verwendet, welche aber eine starke Ähnlichkeit zum Eigenhaar haben. In den meisten Fällen wird diese Behandlung ambulant durchgeführt, so dass der Patient nach einigen Stunden die Klinik verlassen kann.

Haartransplantation: Methoden

Für die Haartransplantation kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Je nach Vorgehen beziehungsweise nach Methode können unterschiedlich große Transplantate eingesetzt werden. An dieser Stelle sollen die unterschiedlichen Methoden zur Haartransplantation genauer betrachtet werden. Eine Auflistung wird zeigen, welche Möglichkeiten ein Patient für die Haartransplantation nutzen kann. Hierbei werden die Haartransplantationen für Frauen ebenso gleichgesetzt wie für Männer. Die Methoden zur Haartransplantation werden in die folgenden Techniken unterteilt:

• F.U.T.
• F.U.E
• Künstliche Transplantation
• AC-Therapie

Um die Methoden genau betrachten zu können ist ihre detaillierte Anwendung besonders genau zu analysieren. Patienten, die sich einer Hautverpflanzung unterziehen möchten, sollten deswegen die Techniken sehr genau untersuchen.

Die Haartransplantation F.U.T –Methode

Die F.U.T. Methode ist die bekannteste Technik bei der Haarverpflanzung. Gerade bei Männern wird diese Verpflanzungsmethode sehr häufig angewendet. Dabei wird zu Beginn der Operation aus dem Bereich des Hinterkopfs ein schmaler Streifen entnommen. Aus diesem Grund nennt man die Methode auch Streifenmethode. Gleich nach der Entnahme werden die einzelnen Haarwurzeleinheiten von speziell geschulten Ärzten unter einem Bildschirmmikroskop präzise präpariert. Durch diese Präparation wird das optimale Anwachsen der Haarwurzel nach dem Eingriff begünstig. Die Spezialisten haben bei der Behandlung der Haarfollikel die Aufgabe, Wachstumsstörungen auszuschließen. Um diese Störung ausschließen und vermindern zu können, werden die Haarwurzeln nach der Entnahme in eine Nährstofflösung gelegt. Wurde der Haarbereich entnommen beginnt die kosmetische Wiederherstellung der Entnahmestelle, welche mit einer kosmetischen Naht verschlossen werden kann. Die Naht lässt sich nach wenigen Tagen vm behandelnden Arzt entfernen.

Nach dem Eingriff ist der Spendenbereich dank innovativer Verschlusstechniken nahezu unsichtbar. Ein Außenstehender wird nicht erkennen, dass an dieser Stelle Haare entnommen worden sind, um eine Haartransplantation durchzuführen. Bevor die OP beginnt, wird gemeinsam mit dem behandelnden Arzt die Stirnhaargrenze besprochen und angezeigt. Die kahlen Stellen am Oberkopf beziehungsweise im Haarbereich werden markiert. Im Anschluss wird der Spezialist unter Berücksichtigung der Haarwuchsrichtung die vorher entnommenen Haarwurzel einpflanzen. Um dieses Verfahren durchzuführen werden unterschiedliche Instrumente genutzt. Die Behandlungszeit dauert je nach Anzahl zwischen 3 und 7 Stunden. Wie lange die Transplantation wirklich dauert, ist abhängig von der Menge der verpflanzten Haarwurzeln.

Die gerade eben beschriebene Technik hat selbstverständlich Vorteile und Nachteile. Diese möchten wir in diesem Zusammenhang gleich erwähnen. Wer sich auf diese Haartransplantationsmethode einlässt, kann sich auf den Vorteil freuen, dass in kürzester Zeit sehr viele Haarwurzeln extrahiert werden können. Die Entnahme der Haarwurzeln dauert in der Regel maximal 45 Minuten. Das ist für den betroffenen Patienten in der Regel eine annehmbare Zeit. Neben diesen Vorteilen bestehen selbstverständlich auch Nachteile. Denn im Zeitraum des Eingriffes kann eine große Wunde entstehen. Aus diesem Grund sind nach dem Eingriff immer Verschlusstechniken nötig, um diese Wunden zu schließen. Bei der Nahtsetzung besteht der Nachteil, dass gerade bei kürzeren Frisuren eine Transplantationsnaht dennoch sichtbar bleibt. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Technik ein wesentlich höheres Risiko für Verletzungen von Nerven und Blutbahnen mit sich trägt.

Haartransplantation: F.U.E.-Methode

Eine weitere Methode für die Haarverpflanzung ist die F.U.E. Methode. Bei dieser Methode ist es wichtig, dass die Haare vor dem Eingriff stark verkürzt werden. Hierbei wird eine Länge von 1mm bis 2 mm angestrebt. Dafür muss der komplette Spendenbereich mit einer Rasur vorbereitet werden. Für Frauen sicherlich eine Lösung, die aus optischen Gründen nur schwerlich ertragen werden kann. Aus diesem Grund nutzen viele Damen andere Methoden. Ist das Haar gekürzt, kann die Entnahme der einzelnen Follikel beginnen. Bei der Entnahme achten Ärzte darauf, kreisrunde Bereiche zu kennzeichnen. Anschließend werden die Haarwurzeln einzeln aus dem Spenderareal entfernt, wofür ebenfalls spezielle chirurgische Instrumente genutzt werden.

Der Spendenbereich ist meistens im Hinterkopf vorgesehen, dem bereits erwähnten Donor-Areal. Dieser Prozess wird solange wiederholt, bis die nötige Anzahl an Eigenhaartransplantationsmateriali vorhanden ist. Die eigentliche Transplantation erfolgt anschließend wie bei der oben bereits beschriebenen Methode. Nach der Extraktion der Haare wird mittels winzigen Öffnungen der Empfängerbereich vorbereitet. Die Haarwurzeln werden umgehend ohne weitere Zwischenschritte an die gewünschten Stellen gesetzt. Die Zeit, welche dabei in Betracht gezogen werden muss, liegt zwischen 5 und 10 Stunden. Experten weisen immer wieder darauf hin, dass diese Methode sehr umfangreich ist und durchaus zwei Behandlungstage in Anspruch nehmen kann.
Nach der Verpflanzung nutzen viele Ärzte eine Lösung zur Regenerationsbehandlung, welche das Haarwachstum anregen und die Haarwurzeln stärken soll. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass auch diese Behandlungstechnik Vorteile und Nachteile aufweist. Ein Nachteil im Gegensatz zur F.U.T Technik ist, dass ein wesentlich größeres Spenderareal benötigt wird. Man spricht ungefähr von der fünffachen Fläche. Des Weiteren ist diese Transformationsmethode wesentlich zeitaufwendiger, was für den Patienten natürlich eine enorme Belastung darstellt. Der Vorteil ist jedoch, dass keinerlei Nähte gesetzt werden müssen, denn die Transplantationsbereiche sind sehr klein und verschließen sich von selbst.

Jedoch hinterlässt auch diese Transplantation kleinere Narben, welche pünktchengroß erscheinen. Man spricht in diesem Fall auch von Pünktchennarben beziehungsweise Mikronarben. Ein weiterer Nachteil ist die umfangreiche Rasur des Nackens die gerade bei Frauen durchaus unangenehm erscheinen kann. Jeder Patient, der eine Haartransplantation nach diesen beiden Methoden durchführen lassen möchte, hat dazu unterschiedliche Möglichkeiten. Die Transplantationsmethoden stehen sowohl in Deutschland als auch in der Türkei und in anderen Ländern zur Verfügung. Es ist jedoch wichtig, sich vorab genau über die Kosten beziehungsweise die Maßnahmen zu informieren.

Die Haartransplantation mit Kunsthaar

Kann kein Eigenhaar gewonnen werden, nutzen Mediziner die Kunsthaartransplantation. In diesem Fall spricht man von Biofibre. Um die Verpflanzung nutzen zu können werden kleine Stichkanäle in die Kopfhaut, mit einem speziellen Gerät, gestochen. In diese Kanäle werden dann die einzelnen Kunsthaare verankert. Bereits nach wenigen Tagen sind die künstlichen Haare an den Stellen eingewachsen und können normal gepflegt werden. Die Kunsthaartransplantation nach diesem Verfahren bietet einige Vorteile, welche sich wie folgt aufzeigen:

• schnellere Verheilung
• keine Kahlrasur der Kopfbereiche
• keine OP zur Entnahme
• Ergebnis ist sofort sichtbar
• keine anstrengenden Nachbehandlungen

Die Haartransplantation und die AC-Therapie

Die sogenannte AC-Therapie wird speziell bei dem sehr häufig auftretenden Spannungshaarausfall angewendet. Beim Spannungshaarausfall handelt es sich um muskuläre Verspannungen in Verbindung mit lokalen Durchblutungsstörungen im oberen Schädelbereich und in der Folge mit Trichodynie (Haarschmerz) und Haarausfall. Für die Behandlung ist es also besonders wichtig, die Therapie an den eigentlichen Ursachen anzusetzen. Dabei werden auch die inneren (psychischen) Ursachen für die muskuläre Verspannung und den darauf folgenden Haarausfall untersucht und auf ihre Folge, nämlich die darauf folgende muskuläre Spannung im oberen Schädelbereich, überprüft. Während dieser Ursachenforschung werden unter anderem auch Fragen zu den anderen äußeren Einflüssen, die den Haarausfall begünstigen können, gestellt. Zu diesen weiteren äußerlichen Einflüssen gehören unter anderem

• das häufige Tragen schwerer Lasten über den Kopf
• zu eng anliegende Kopfbedeckung in die beispielsweise Hüte oder Helme
• das häufige tragen schwere Haartrachten im Nacken
• zu langes und schweres Haar

Die daraus folgende Therapie orientiert sich an den psychosomatischen Ursachen, welche bei einer genauen Erstuntersuchung festgestellt werden können. Ganz besonders wichtig ist es bei der AC-Therapie, die Kopfhaut wieder von der oft sehr massiven Anspannung zu entlasten. Die AC-Therapie ist eine ursachenorientierte Therapie, die den Spannungshaarausfall durch konsequente Verminderung der muskulären Verspannungen beheben kann. Führt eine Entspannung der Kopfhaut zu einer Normalisierung der zuvor örtlich behinderten Durchblutung, kann es dazu kommen, dass sich die Haarfollikel wieder innerhalb weniger Wochen erholen. Es kann die Stoffwechsellage in der oberen Kopfhaut wieder normalisiert werden, was das Wachstum der Haarfollikel wieder angeregt. Um die oben genannte konsequente Muskelentspannung zu ermöglichen, greift die AC-Therapie gezielt auf rein lokal wirkende Medikamente.

Die eingesetzten Medikamente besitzen eine besonders starke und lokal muskelentspannende Wirkung, welche das gewünschte Ziel hervorrufen. Medizinisch wird dieses Verfahren bereits seit vielen Jahren bei einem Spannungshaarausfall angewendet. Um die verspannten Muskeln zu lockern, erhält der Patient die Behandlung beim darauf spezialisierten Facharzt. Dabei blockieren die verabreichten Medikamente, welche die Muskelentspannung hervorrufen sollen, die Übertragung von Signalen zwischen einem Nerv und dem Zielmuskel. Durch diese Blockade kommt es zu einer Entspannung des jeweiligen Muskels. Bei dem Präparat handelt es sich um eine Injektion, welche mit einer hauchdünnen Nadel direkt in den betroffenen Muskel gespritzt werden muss. Je nach Höhe der Dosierung und nach Art der Injektion kann sich schon nach wenigen Tagen eine Entspannung der betroffenen Stellen aufzeigen. Die Behandlung wirkt über viele Monate, bis sich wieder neue Signalwege zwischen einem Nerv und dem betroffenen Muskel bilden. Durch diese Neubildung erhält der Muskel nach einer gewissen Zeit seine vollständige Funktionsfähigkeit zurück.

Die AC-Therapie wird ausschließlich bei Spannungshaarausfall angewendet. Nachdem der Spannungshaarausfall mit dem richtigen Medikament und der AC-Therapie behoben wurde, können weitere Maßnahmen zur Behebung der kahlen Kopfhautstellen genutzt werden. Hierzu bietet sich unter anderem eine Eigenhaartransplantation an. Wer sich für eine AC-Therapie entscheidet, hat, erhält den Vorteil, dass diese Therapie in der Regelohne Operationsverfahren genutzt werden kann. Zusätzlich ist die AC-Therapie wesentlich kostengünstiger als andere Möglichkeiten einer Haartransplantation. Obwohl es diese Vorteile gibt, möchten wir an dieser Stelle auch die Nebenwirkungen der Medikamente anführen. Aktuell sind folgende selten auftretende Nebenwirkungen bekannt:

• leichte Kopfschmerzen
• Grippegefühl

Haartransplantation: Vorbereitung und Nachsorge

Bevor eine Haartransplantation durchgeführt wird, ist selbstverständlich die entsprechende Vorbereitung notwendig. Die Vorbereitungsmaßnahmen bestehen vor allem darin, die Ursachen des Haarverlustes zu erkennen. Diese Nachforschung ist wichtig, um am Ende die richtige Methode für die Erstbehandlung und die Haartransplantation festzustellen. Patienten, welche gerne eine solche Verpflanzung vornehmen lassen möchten, sollten deswegen den Hautarzt beziehungsweise ein spezielles Beratungszentrum aufsuchen. Bevor der eigentliche Eingriff ansteht, wird der Spezialist die Kopfbereiche genau inspizieren und die Qualität der Haarwurzeln sowie das potentielle Spendeergebnis klassifizieren. Anschließen kann der behandelnde Arzt eine Einschätzung darüber geben, welche realistischen Ziele angestrebt werden können und wie sich diese umsetzen lassen.

Mit diesen wenigen Dingen ist die Behandlung im Vorgespräch bereits beendet. Anschließend erfolgt die Vorbereitung der Transplantation. Dabei werden, wie oben beschrieben, die Haarwurzeln entnommen und genauer untersucht. Anschließend kann der Arzt die Transplantate dem Patienten einsetzen und durch verschiedene Nährlösungen eine optimale Nährstoffversorgung, und damit eine ideale Durchblutung gewährleisten. Die Behandlung der Haartransplantation erfolgt unter einer örtlichen Betäubung.

Die Nachsorge erfolgt je nach Bestimmung der jeweiligen Maßnahmen, die für die Transplantation notwendig waren. Sollte es sich um einen kleinen Eingriff handeln, ist die Nachsorge lediglich mit einem Kontrolltermin zu berücksichtigen. Dabei wird festgestellt, ob ein gesundes Wachstum gewährleistet werden kann. Ganz besonders wichtig ist es, die erste Nachuntersuchung auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Hierbei wird neben der Betrachtung des Haarwachstums auch eine medizinische Haarwäsche angewendet. Diese Behandlung erfolgt meistens gleich am Folgetag, so dass der Patient keine langen Wartezeiten in Anspruch nehmen muss. Wichtig ist es, dass die Patienten sich darauf einstellen, dass innerhalb der ersten Tage eine kleine Kruste an den behandelnden Stellen entstehen. Diese sind dann nach mehreren Wochen wieder abgeheilt. Sollte die sogenannte Streifenmethode angewendet werden, dann ist es wichtig, einen Nachsorgetermin nach ungefähr 10 Tagen zu vereinbaren. Bei diesem Termin werden die überschüssigen Fäden am Hinterkopf gezogen. Sollte es sich um eine kleinere Operationen gehandelt haben, können schon nach den ersten drei Tagen Haare wie gewohnt gewaschen und frisiert werden.

Es ist jedoch wichtig, daß Patienten zunächst auf direkte Sonneneinstrahlung verzichten und diese erst nach maximal drei Wochen der Heilungsphase wieder voll genießen. Auch schweißtreibende Tätigkeiten sollten in dieser Zeit vollständig unterlassen werden. War die Haartransplantation erfolgreich, werden nach etwa 12 Wochen neue Haare spriessen, die in der Regel einen Zentimeter pro Monat wachsen. Sollten sich nach den ersten Monaten noch Lücken in der Haardichte aufzeigen, kann eine erneute Behandlung nach etwa drei Monaten erfolgen. Es ist wichtig, die Fragen zur Nachsorge bereits in der Vorbereitungsphase zu stellen. Am idealsten ist es, mit seinem behandelnden Arzt einen exakten Untersuchungsplan zu erstellen, um genau zu erkennen, welche Behandlungsschritte zu welchen Tagen erforderlich sind.

Haartransplantation: Risiken

Patienten die sich vornehmen, eine Haartransplantation durchführen zu lassen, sollten sich nicht nur mit den Methoden der Operation beschäftigen, sondern auch und insbesondere mit den Risiken. Selbstverständlich ist eine Haartransplantation nicht gänzlich frei von solchen Risiken. Es handelt sich um eine Operation, welche zwar nur mit einer leichten Narkose stattfindet, die jedoch auch Komplikationen in sich birgt. Bevor eine Transplantation durchgeführt wird, ist es also wichtig, sich über die Risiken in diesem Bereich zu informieren. Operationen im eigentlichen Sinn tragen immer das Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Auch wenn die Narkose nur sehr schwach dosiert verabreicht werden, kann es zu allergischen Reaktionen kommen beziehungsweise der Patient kann das Narkosemittel nicht vertragen. Deswegen sollte vor der Narkose körperliche Gesundheit vorhanden sein.

Neben der Unverträglichkeit des Narkosemittels kann es noch ein weiteres Risiko geben. Dieses bezieht sich auf die Infektionsgefahr. Diese Gefahr besteht, weil es sich um einen Eingriff an der Haut handelt, wodurch es durch Unachtsamkeit zu einem Infektionsrisiko kommen kann. Dieses ist jedoch sehr gering, da die gute Durchblutung der Kopfhaut dieses Risiko minimal hält. Ein wesentlich höheres Risiko besteht in der Gefahr einer Abstoßungsreaktion. Auch wenn es sich um eine Eigenhaartransplantation handelte, kann es dazu kommen, dass der Körper die Follikel nicht annimmt und abstößt. Des Weiteren geben Ärzte immer wieder an, dass es eine anhaltende Sensibilitätsstörung geben kann. Weitere Risiken sind in diesem Bereich kaum bekannt. Um das Risiko entsprechend gering zu halten, sollten Patienten eine erfahrene Spezialklinik aufsuchen.

Wird keine Spezialklinik mit entsprechender Erfahrung gesucht, können durch mangelnde Kenntnisse anders gelagerte, kosmetische,Risiken entstehen. Diese beziehen sich auf den ästhetischen Bereich. Unschöne Haaransätze und Haarwuchsrichtungen welche im Nachhinein ein unschönes Bild abgeben, können durch zu wenig Erfahrung des Transplanteurs entstehen. Des Weiteren kann das Risiko bestehen, dass an bestimmten Kopfbereichen keine Haare verpflanzt werden beziehungsweise an anderen Kopfbereichen zu viel. Aus diesen ästhetischen Risikogründen ist es ganz besonders wichtig sich eine Klinik zu suchen, welche sich auf die Haartransplantation spezialisiert hat.

Tipps: Wer sich nun fragt, wie man eine perfekte Klinik für die Transplantation finden kann, der bekommt die Möglichkeit im Internet, nach den passenden Kliniken zu suchen. In Deutschland sowie auch in anderen Teilen der Welt gibt es unterschiedliche Spezialkliniken. Um die richtige Klinik auszuwählen, ist es sinnvoll, sich die Leistungsspektren der Kliniken genauer anzusehen und Erfahrungsberichte über die Kliniken zu lesen. Des Weiteren sollten eventuell vorhandene Qualitätssiegel genauer betrachtet und geprüft werden.

Die Haartransplantation: Preise

Männer und Frauen sind gleichermaßen von dem Haarausfall betroffen. Selbstverständlich werden Frauen in den seltensten Fällen einen vollständigen Haarverlust erleiden. Wesentlich häufiger sind Männer von diesem Phänomen betroffen. Die Entscheidung, eine Haartransplantation durchführen zu lassen, kann also sinnvoll sein, wenngleich sie keine Heilung ergibt, sondern nur eine Kaschierung des aktuellen Haarverlustes. Wobei grundsätzlich zwischen der Eigenhaar- und der Kunsthaartransplantation entschieden werden kann. Neben den operativen Eingriffen, den Risiken und den vorbeugenden Maßnahmen, für einen erneuten Haarausfall, stehen selbstverständlich auch die Preise mit im Vordergrund der Patientenbetrachtung. Die Preise für eine Eigenhaartransplantation oder eine Kunsthaartransplantation hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. Zu diesen Faktoren gehören:

• die gewählte Technik
• die Voruntersuchung das Haarausfalls
• der Zustand des Haarwachstums
• die Anzahl der erforderlichen Grafts
• die ausgesuchte Klinik
• das Land in dem die Klinik liegt

Werden diese Faktoren zusammengetragen entsteht am Ende ein Preis, der unter Umständen durchaus einer hohen Anschaffung entsprechen kann. Grund genug, um sich über die entsprechenden Preise gründlich zu informieren und diese zu vergleichen. Deutsche Kliniken nutzen unter Umständen die Abrechnung pro Follikel oder pro Graft (Kunsthaartransplantation). Hierbei entstehen Preise von rund 3 € pro Follikel oder Graft. Da mehrere Tausend verpflanzt werden müssen, sind preisliche Spannen von 3.000 Euro bis 10.000 Euro durchaus üblich.

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, sei es mit dem Eigenhaar oder mit einem Kunsthaar, muss sich darüber im Klaren sein dass unterschiedliche Kostenpunkte für die Verpflanzung in Betracht gezogen werden. Folgende Faktoren werden später auf der Rechnung erscheinen:

• Beratungsgespräch
• Vorbereitung des Behandlungsraum
• Arbeitszeit des Abschlusses
• Gewinnung der Haarfollikel durch die entsprechende Technik
• Präparation der Haarfollikel
• Zeit für die eigentliche Haartransplantation
• die medizinische Nachsorge

Schnell können dadurch enorme Kosten entstehen. Vergleich man die Haartransplantation mit anderen Methoden, dann ist die eigentliche Operation der teuerste Kostenfaktor. Um den Vergleich zu verdeutlichen: Im oberen Abschnitt wurde die AC-Therapie bereits angesprochen und erläutert, bei welchem Typus von Haarausfall diese eingesetzt wird. Die Kosten für eine AC-Therapie, welche aus speziellen Injektionen eines muskelrelaxierenden Präparates besteht, das die verspannte Kopfhaut wieder entspannt, ist in der Regel zu einem Preis von rund 800 € möglich. Die AC-Therapie wirkt kurativ, sie beseitigt also die Ursache des Haarausfalls, so daß die bereits ausgefallenen Haare wieder nachwachsen können.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Die Kosten für eine Haartransplantation, sei es mit Eigenhaar oder mit Kunsthaar, können sehr unterschiedlich gestaltet sein. Mit Kosten von 3.000 € bis 10.000 € sind durchaus zu rechnen. Hier kommt es insbesondere auf den Fortschritt des Haarausfalls an. Es gibt durchaus Situationen, in denen Krankenkassen dazu bereit sind, die Kosten für eine Haartransplantation mit Teilabrechnungen zu begleichen. Die Teilkostenübernahme der Krankenkasse erfolgt aber nur, wenn der Patient durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen kann, dass er extrem unter dem Haarausfall leidet oder sogar Depressionen aus diesem Grunde besitzt. Es ist also viel Überzeugungskraft notwendig, damit der Patient die Kosten von der Krankenkasse erstattet bekommt. Für die Kostenübernahme müssen spezielle Anträge mit etlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Eine wesentliche Voraussetzung ist das Empfehlungsschreiben des Arztes.

Haartransplantation Finanzierung

Ist die Krankenkasse nicht dazu bereit, diese Finanzierung zu gewähren und reichen die eigenen finanziellen Mittel nicht aus, kann eine Finanzierung weiterhelfen. Viele Kliniken bieten diese Möglichkeit bereits an und eröffnen ihren Patienten eine Ratenzahlung. Welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt, muss dabei individuell entschieden werden. Auch eine Kreditvergabe durch die Hausbank kann eventuell weiterhelfen. Die Informationen sind bei der Bank oder der Klinik einzuholen.

Haartransplantation: Schmerzen

Viele Betroffene, die unter Haarverlust leiden und sich einer Haartransplantation unterziehen wollen, machen Sie natürlich Gedanken über die entstehenden Schmerzen. Die Haartransplantation selbst ist ein operativer Eingriff, der, wie oben ausgeführt,Risiken mit sich bringt. Die Risiken zur Haartransplantation wurden bereits erläutert und sind eher weniger belastend als bei schweren Operationen. Trotzdem sollte sich der Betroffene darüber im Klaren sein, dass er unter Narkose gesetzt wird. Beginnt die Haartransplantation, wird die Kopfhaut des Patienten betäubt. Diesen Vorgang nennt man lokale oder örtliche Betäubung. Die örtliche Betäubung kann ein brennendes Gefühl und ein gewisses Schweregefühl auslösen. Während der örtlichen Betäubung verspürt der Patient während des gesamten Eingriffs keinerlei Schmerzen. Da es sich um einen besonders langen Eingriff handelt, raten viele Ärzte dazu, den Patienten mit Beruhigungsmittel zu unterstützen. Die Operation selbst löst keinerlei Schmerzen aus. Nun steht jedoch noch die Frage im Raum, ob anschließend nach einer Haartransplantation Schmerzen auftreten.

Da jeder Patient und jeder Betroffene ein anderes Schmerzempfinden besitzt, kann es durchaus dazu kommen, daß Betroffene nach der Operation über Schmerzen klagen. Experten gehen davon aus, dass es sich hierbei um einen Wundschmerz handelt, der dadurch entsteht, dass die Haartransplantation kleine Wunden auf der Haut hinterlässt. Die größten Schmerzen, welchen nach einer Operation entstehen können, sind ungefähr für zwei bis drei Tage vorhanden. Diese sind direkt an der Entnahmestelle der Haare am Hinterkopf festzustellen. Wer wirklich unter Schmerzen nach einer Transplantation leidet, sollte den behandelnden Arzt darüber informieren. Auch wenn zuvor ein hohes Schmerzempfinden vorhanden war, ist es wichtig, den Spezialisten bereits im Beratungsgespräch darüber zu informieren. Die Schmerzen nach einer Operation können mit handelsüblichen Schmerzmitteln sehr gut bekämpft werden. Ein Gespräch mit dem Arzt und ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel können also weiterhelfen.

Haartransplantation Probleme

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, sollte sich auch mit der zugehörigen Problematik befassen. Schmerzen, nicht wachsende Haare oder auch Wunden, sind dabei ein umfassendes Gespräch wert. Selbstverständlich ist es wichtig, sich auch über Probleme nach der Haartransplantation zu informieren. Grundsätzlich sind die Problemauswirkungen sehr gering. Nur wenige Patienten klagen nach einer Haartransplantation über wirkliche Probleme. Sollten Probleme auftreten, ist es ganz besonders wichtig, mit dem Arzt darüber zu sprechen. Die meisten Probleme beziehen sich auf das ausbleibende Haar. Zusätzlich können Patienten darüber klagen, daß Wunden nur schwer abheilen. In diesem Fall können Medikamente oder auch Nährstofflösungen weiterhelfen. Ob Probleme bei einer Transplantation eintreten, können Ärzte vorab kaum individuell prognostizieren. Deswegen sollten Informationen zu den statistischen Erfolgschancen eingeholt werden. Erfahrungsberichte über Kliniken und andere Behandlungen sind hilfreich, um sich ein umfassendes Bild machen zu können.

Welches Verhalten sollte nach einer Haartransplantation beachtet werden

Um Probleme zu vermeiden ist es wichtig, sich über das richtige Verhalten nach einer Haartransplantation zu informieren. Ärzte geben hierzu umfassende Beratungsstunden. Ganz besonders wichtig ist, wie bereits angesprochen, die fachliche Nachsorge der transplantierten Bereiche. Die erste Nachsorge erfolgt bereits einen Tag nach der Operation. Bei dieser Nachsorge wird die Kopfhaut vom Arzt beziehungsweise einer Schwester nochmals umfassend gereinigt und desinfiziert und mit einem frischen Verband versehen. So wird eine Infizierung der offenen Stellen verhindert. Die Wunden, welche während der Operation entstanden sind, heilen nach einigen Tagen in der Regel von selbst ab. Hier ist also kein weiteres Zutun notwendig. Auch eine bereits entstandene Rötung kann nach mehreren Tagen bereits wieder verschwinden. Sollte eine Transplantation von Kunsthaar vorliegen, dann ist es wichtig zu wissen, dass diese sich nach einigen Tagen selbst ausrichten.

Als Patient selbst sollte man jedoch auch einige vorbeugende Maßnahmen für die gute Heilung nutzen. Ganz besonders wichtig ist es, die Haare in den ersten 10 Tagen nur vorsichtig zu waschen und die betroffenen Hautstellen nur langsam wieder mit Wasser in Kontakt zu bringen. Zusätzlich sollten nur milde Pflegeprodukte, möglichst aus der Apotheke oder einem Sanitätshaus, verwendet werden. Ein weiterer wichtiger Ratschlag ist, dass auf sportliche Aktivitäten in den ersten drei Wochen nach der Transplantation gänzlich verzichtet werden. Das Gleiche gilt für die Besuche insbesondere von öffentlichen Schwimmbädern und für die direkte Konfrontation mit der Sonne.

Haartransplantation: Haarausfall ohne Operation bekämpfen

ine Haartransplantation ist eine gute Möglichkeit, um den akut vorleigenden Haarausfallzu kaschieren. Welche Möglichkeiten es dabei gibt wurde bereits ausgiebig besprochen. Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten, um dem Haarausfall ohne eine Operation entgegenzuwirken. Patienten die eine Operation vermeiden wollen, aber trotzdem eine Möglichkeit möchten um das ausfallende Haar zu erhalten, können zu unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten greifen. Eine seit langem bewährte Therapiemethode ist die AC-Therapie, welche oben bereits besprochen wurde. Die AC-Therapie ist eine spannungslösende Therapie, welche speziell bei Spannungshaarausfall angewendet wird. Durch Medikamente wird die Kopfhaut beziehungsweise werden die darunterliegenden Muskeln nachhaltig entspannt, so dass ein Haarausfall an den betroffenen Stellen vermieden werden kann. Das bereits ausgefallene Haar kann wieder nachwachsen. Die AC-Therapie zählt zu den kurativen Methoden, da sie die Ursache des Ausfalls beheben kann, im Gegensatz zur klassischen Haarverpflanzung, bei dem der Haarausfall selbst nicht behoben ist, sondern das Haar weiterhin ausfällt.

Zu den weiteren möglichen Methoden einer Haarausfall-Therapie gehören unter anderem:

• PRP Eigenblutbehandlung
• Mesohair Therapie
• Scalp Micro Pigmentation

Auch diese drei Methoden sollten selbstverständlich nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden. Im Vordergrund stehen immer die Untersuchung und die Ursachenforschung.

PRP Eigenblutbehandlung

Wer sich für die Eigenblutbehandlung interessiert, muss zunächst einige Milliliter des eigenen Blutes spenden. Dieses wird in Spezialkliniken besonders aufbereitet und mit Blutplasma angeregt. Anschließend kann das Eigenblut wieder in die von Haarausfall betroffenen Zonen gespritzt werden. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um die obere Kopfhaut. Mit dieser Methode soll gezielt Haarausfall entgegengewirkt werden. Denn die Behandlung soll proteinreiche Wachstumsfaktoren besitzen, welche die Stammzellen im Gewebe für das Wachstum aktivieren. Ob es sich hierbei um eine erfolgsversprechende Behandlung handelt, ist noch nicht richtig geklärt, da jeder Patient sehr unterschiedlich auf die Eigenblutbehandlung reagiert. Der Vorteil dieser Behandlung ist jedoch, daß Nährstoffe in die Kopfhaut gebracht werden, die für kurze Zeit stimulierend wirken können. Dadurch können sich potentiell Zellen erneuern und eine Gefäßbildung kann einsetzen. Besonders Patienten die Angst haben vor den Schmerzen einer Haartransplantation werden dieses Verfahren sicherlich gerne in Anspruch nehmen, das es weitgehend schmerzfrei ist und ohne Ausfallzeiten genutzt werden kann.

Mesohair Therapie

Sollte ein nicht krankhaftbedingter Haarausfall vorhanden sein, kann unter anderem ein Nährstoffmangel die Ursache sein. Bei der oben genannten Therapie kann der Haarausfall mit einer entsprechenden Wirkstoffbehandlung behandelt werden. Dabei werden besondere nährstoffreiche Wirkstoffe eingesetzt, welche individuell in die Hautproblemzonen gespritzt werden. Diese Wirkstoffe haben den Vorteil, dass sie die Blutversorgung der Kopfhaut anregen und somit die Regeneration der Kopfhaut fördern sollen. Dadurch lässt sich die Haarausfallbehandlung auch ohne eine OP durchführen. Ein Klinikaufenthalt ist auch bei dieser Behandlung nicht notwendig. Der Patient kann nach dem Eingriff sofort wieder nach Hause gehen.

Scalp Micro Pigmentation

Dieses Verfahren wird auch Mikropigmentierung der Kopfhaut genannt. Das Ziel dieser Behandlung ist es, lichter werdende Stellen optisch sinnvoll aufzufüllen. Dabei werden passende Farbpigmente dauerhaft in die Kopfhautzone eingebracht. Es handelt sich also nicht um eine Transplantation, sondern lediglich um eine optische Täuschung. Die zielgerichtete Pigmentverteilung kann das Haar voller erscheinen lassen und Geheimratsecken vermeintlich beseitigen. Es handelt sich hierbei um ein vollkommen schmerzfreies Verfahren. Jedoch wird der Haarausfall auch in diesem Fall nicht wirklich behandelt, sondern lediglich optisch aufgewertet.

Haartransplantation an anderen Stellen

In diesem Ratgeber wurde ausgiebig über die Haartransplantation am Kopf gesprochen. Hierbei handelt es sich um die häufigste Schönheitsoperation, die Männer durchführen lassen. Direkt nach der Fettabsaugung und dem Lifting wird die Haartransplantation häufig mit auf die Wunschliste gesetzt. Doch es gibt auch noch andere Stellen, an denen eine Haartransplantation sinnvoll erscheinen kann. Neben der Kopfhaut erscheint auch die Augenbrauentransplantation oft als Wunsch aufzutreten. Frauen und Männer die an diesen Stellen nur wenige Haare besitzen, wünschen sich häufig eine Haartransplantation, um ihr Aussehen zu verbessern.

Anzumerken ist, dass eine Behandlung in diesem Fall ebenfalls die gleichen Verlaufskriterien besitzt wie bei einer normalen Haartransplantation am Kopf. Die Kosten für eine Augenbrauentransplantation liegen zwischen 2.000 Euro und 3.000 Euro. Der Eingriff kann vollständig ambulant durchgeführt werden, indem die Haarfollikel entnommen werden und an die entsprechenden Stellen transplantiert werden können. Auch in diesem Fall ist es möglich, nicht nur Eigenhaar zu verwenden, sondern auch Kunsthaar. Pro Augenbraue werden zwischen 100 und 500 Haarfollikel benötigt. Die Behandlungsdauer der Augenbrauentransplantation beläuft sich auf eine bis fünf Stunden. Der Trend zur Haartransplantation an den verschiedensten Körperstellen wächst seit Jahren, weshalb sich viele Kliniken auch auf andere Körperstellen spezialisiert haben.

Haartransplantation Fazit

Haarausfall kann Männer und Frauen gleichermaßen betreffen. Neben hormonellen Ursachen können auch andere Faktoren für den Haarschwund sorgen. Grundlegend lässt sich der Ausfall der Haare schnell anhand einiger Untersuchungen klassifizieren. Vorbeugen kann man erblich bedingtem oder hormonell bedingtem Haarausfall nicht. Es gibt jedoch Methoden die eine Haarauffüllung ermöglichen. Die sogenannte Haartransplantation stellt eine Operation dar, bei der eigene Haare oder Kunsthaare in die betroffenen Stellen implantiert werden. Der Verlauf einer solchen OP kann sehr unterschiedlich gestaltet sein, da es verschiedene, hochmoderne Verfahren für die Transplantation gibt. Wer sich als Patient für eine solche OP entscheiden sollte, muss sich mit Risiken und Nebenwirkungen befassen, denn die OP wird mittels einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Nachkontrollen und Nachsorgen sind immer wieder ein Thema. Die Kosten für eine solche OP richten sich nach dem Aufwand und können bis über 10.000 Euro betragen.
Neben der operativen Maßnahme gibt es noch weitere Methoden, die als Therapie angeboten werden. Vor allem die AC-Therapie hat sich in den vergangenen Jahren stark durchgesetzt und wird immer wieder angeboten. Bei dieser Therapiemethode werden keine Haare entnommen oder transplantiert, sondern die Betroffenen erhalten lokal Medikamente, die das Wachstum der Haare wieder anregen soll. Umfassende Informationen erhalten Nutzer in den entsprechenden Facharztzentren und Kliniken. Der Unterschied zur Haartransplantation ist jedoch bedeutend, denn die Betroffenen benötigen keine Operation und die Methode setzt direkt an der eigentlichen Ursache des Haarausfalls an.
Vergleicht man nun die Haartransplantation mit der AC-Therapie wird man schnell feststellen können, dass diese nicht nur deutlich kostengünstiger erscheint, sondern auch schonender ist. Denn die Therapie erfolgt mittels Injektionen, die jeweils nur wenige Sekunden in Anspruch nehmen. Eine Transplantation kann hingegen mehrere Stunden dauern. Es gibt aber auch noch andere Therapiemöglichkeiten. Diese beziehen sich auf Eigenblut oder spezielle Wirkstoffe, welche das Wachstum der Haare anregen und gleichzeitig die Durchblutung fördern sollen. Als Fazit lässt sich also feststellen, dass die Behandlungesmöglichkeitensehr vielseitig erscheinen.
Als Patient sollte man sich grundlegend über mehrere Methoden informieren, um am Ende wirklich ein vielversprechendes Ergebnis zu erhalten. Kostenvoranschläge, Beratungen und eine gezielte Ursachenanalyse sollten unbedingt genutzt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Die Möglichkeiten, eine erfahrene Klinik zu wählen, stehen jedem frei, wobei zuvor ein genauer Vergleich stattfinde sollte. Nicht alle Krankenkassen sind bereit, die Kosten für eine Transplantation zu übernehmen. Hier spielen bestimmte Voraussetzungen eine Rolle, die im Einzelfall eine Kostenübernahme ermöglichen.


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