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AC-Therapie gegen Haarausfall

Lotion zur Behandlung von Haarausfall, Wirkstoff Minoxidil

Minoxidil war zunächst als Bluthochdruckmittel zugelassen. Gegen Haarausfall ist es eine flüssige Substanz, die 2 mal täglich auf die betroffene Kopfhaut aufgetragen werden muß. Der Wirkansatz setzt auf der Annahme auf, daß die lokale Durchblutung der Kopfhaut gestört ist. Der Wirkstoff soll die kapilläre Durchblutung fördern. Durch die Anwendung wird maximal eine Verlangsamung des Haarausfalls erreicht. Es wird jedoch nur bei wenigen Patienten (geringer als 10 %) ein kosmetisch befriedigendes Resultat erreicht.

Der Wirkansatz von Minoxidil beruht auf der Erkenntnis, daß die kapilläre Durchblutung in den betroffenen Kopfhautarealen zu schwach ausgeprägt ist. Als direkte Konsequenz versucht man, die Mikrozirkulation durch einen Vasodilator direkt an der Haarwurzel zu stimulieren. Die Haarwurzel soll wieder die normale Durchblutungsqualität erhalten und dadurch das Haarwachstum stimuliert werden. Der Wirkstoff muß dazu zwei mal täglich äußerlich auf die betroffenen Areale aufgetragen werden.

Auch in diesem Modell erfolgt keine Begründung, warum die mikrozirkuläre Durchblutung exakt in diesen Gewebearealen gestört ist. In diesem Modell wird des weiteren nicht darauf eingegangen, worin die Ursache der reduzierten Mikrozirkulation besteht.

Die Wirkung der Lotion gegen Haarausfall

Die Mikrozirkulation, also die transkutane Zirkulation in den Kapillaren und Venulen, ist direkt abhängig von der subkutanen, arteriellen und arteriolischen Durchblutungsqualität und vom zur Verfügung stehenden Strömungsquerschnitt. Nur an diesen Stellen sollte also ein konsequenter und erfolgversprechender Lösungsweg ansetzen.

Die Wirkung des Wirkstoffes auf den Haarwuchs ist relativ schwach. Trotz der lokal verminderten Durchblutung wird der Wirkstoff relativ schnell ausgeschwemmt. Die Zeitdauer der Einwirkung ist zu kurz und der Ansatz der Einwirkung auf das kapilläre System zu sehr am Endpunkt der Kausalkette angesetzt. Die eigentliche Ursache der reduzierten subkutanen Durchblutung und der Reduktion der Strömungsquerschnitte kann durch den lediglich transkutan ansetzenden Wirkstoff nicht grundsätzlich beseitigt werden. Damit kann auch die Wirkungslosigkeit in den Bereichen der Geheimratsecken (dort herrscht eine sehr ausgeprägte, anhaltende muskuläre Tension und eine entsprechend reduzierte subkutane Durchblutung, in deren Folge erst die transkutane Durchblutung vermindert wird), erklärt werden.


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