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AC-Therapie gegen Haarausfall

Tabletten gegen Haarausfall, Wirkstoff Finasterid

Der Wirkstoff Finasterid ist als Prostatamedikament bekannt. Es ist ein 5-Alpha-Reduktasehemmer, der die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in DiHydroTestosteron (DHT) hemmt. Das Präparat wird oral eingenommen. Der DHT-Spiegel im Serum kann dadurch um ca. 50 % gesenkt werden. Eine Wirkung wird in der Regel erst nach ca. 6 Monaten täglicher Einnahme erreicht. Sie beschränkt sich häufig auf eine Stabilisierung der androgenetischen Alopezie.

Eine Wirksamkeit beim Zurückweichen des Haaransatzes im Schläfenbereich („Geheimratsecken“) wird laut einer Studie der Stiftung Warentest insbesondere nicht erzielt. Beim Absetzen des Medikamentes fallen die Haare verstärkt aus. Mögliche Nebenwirkungen sind eine verringerte Libido, Erektionsschwierigkeiten, Abnahme der Ejakulationsmenge, allergische Reaktionen und eine Verweiblichung der Brust. Bei Hautkontakt mit schwangeren Frauen kann die Schädigung eines männlichen Fötus erfolgen.

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Der Wirkansatz von Finasterid beruht auf der Annahme, daß die beobachtete Verhornung und Degeneration des männlichen Haarfollikels auf einer hohen Empfindlichkeit der lokal positionierten Follikel / Androgenrezeptoren gegenüber DHT beruht. Als direkte Konsequenz daraus sucht man den DHT-Spiegel im Serum durch ein Hormonpräparat um ca. 50 % zu senken. Als Folge davon kann die Verhornung und Degeneration etwas verlangsamt oder sogar aufgehalten werden. Die Tablette mit dem Wirkstoff muß dafür täglich eingenommen werden.

In diesem Modell wird nicht begründet, warum die Follikel typischerweise im Bereich der Schläfen, der Stirn und der Tonsur empfindlicher auf den Testosteronmetabolit DHT reagieren. Grundsätzlich müssten die Haare bei einem rein androgenetisch bedingten Haarausfall gleichmäßig über den gesamten Schädel ausfallen.

Es wird auch nicht begründet, welche physiologischen Veränderungen zu einer Zunahme der Empfindlichkeit der Follikel und zur Anlagerung von DHT führen und in der Folge den Haarausfall verursachen.

Die Wirkung von Finasterid ist relativ schwach. Wird der DHT-Spiegel um 50 % gesenkt, sinkt damit das DHT-Angebot für die Anlagerung im Haarfollikel. Die Anagenphase kann länger und ausgeprägter andauern, der Haarausfall kann verlangsamt oder gestoppt werden. Insbesondere im Bereich der Geheimratsecken kann allerdings keine Wirkung in Bezug auf neuen Haarwuchs erzielt werden.

Dort ist die muskuläre Tension und in der Folge die Reduktion der Sauerstoffsättigung im Gewebe am ausgeprägtesten. Da die eigentliche Ursache der DHT-Anlagerung in dieser drastisch verringerten Sauerstoffsättigung des Gewebeareals und zellbiologisch in einer daraus resultierenden erhöhten Neigung, DHT anzulagern, liegt, wirkt sich die Reduktion des DHT-Angebots zwar verlangsamend auf den Prozess aus, kann ihn jedoch nicht verhindern.


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